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Wülfrath
Der Anger-Markt ist eine neue Mitte Wülfraths
Wülfrath. Viele Wülfrather strömten gestern zur Eröffnung von Rossmann und Takko in den Anger-Markt. Der Parkplatz war überfüllt. Die Verbindung vom Einkaufszentrum in die Fußgängerzone funktioniert. Von Uwe Reimann

Die Eröffnung der Königshof-Galerie in Mettmann im Frühling war gespickt mit Problemen und kleinen Dingen, die nicht funktionierten oder noch hakten. In Wülfrath hat man's besser gemacht. Gestern eröffnete das Gros der Geschäfte im neuen Anger-Markt: Die Bekleidungsdiscounter Takko und Ernsting's Family sowie der Drogeriefachmarkt Rossmann empfingen erstmals Kunden.

Die Wülfrather, aber auch Besucher aus der Region, strömten in die Geschäfte, guckten, prüften und kauften am ersten Tag munter ein. Erstmals musste das neue Gebäude an der Goethestraße seine Alltagstauglichkeit richtig unter Beweis stellen. Und es klappte: Der Parkplatz, schon morgens überfüllt, "funktionierte".

Das hatten die Geschäftsleute und Kunden bereits am vergangenen Freitag gespürt, als Aldi als erstes Geschäft eröffnete. Am Wochenende wird der Angermarkt am verkaufsoffenen Sonntag dabei sein. Nur Edeka Moritz, die Apotheke und die Bäckerei, die über den Haupteingang Goethestraße erreichbar sind, werden erst am Dienstag erstmals Kunden empfangen.

"Alles läuft nach Plan", sagt Edeka-Eigentümer Markus Moritz. Alle 60 Angestellten (25 davon vom kürzlich geschlossenen Wülfrather Rewe-Markt) werden am Dienstagmorgen im Laden warten. Moritz ist gestern auch mal durch den Anger-Markt auf die Goethestraße gelaufen und hat festgestellt: "Die Laufwege von hier in die sanierte Fußgängerzone der Wilhelmstraße scheinen schon jetzt zu funktionieren."

Das bestätigten gestern die Passantenströme aus der City in "eine neue Mitte in Wülfrath", wie Ernst Kuczerra gestern meinte, der mit seinem Sohn Frank aus Mettmann rüber nach Wülfrath gefahren war. Er ist vor allem begeistert über die Straßensanierung an der Goethestraße. Helle und dunkle Grautöne in Sand-Optik, dazu Blindenrorientierungslinien, die nicht nur schick aussehen, sondern auch Sehbehinderten eine wertvolle Hilfe sind. Bordsteinkanten und Wege über die Straße sind so gekennzeichnet.

Sich bewährt zu haben scheint sich auch die Ampel an der Ecke Parkstraße/Goethestraße. Die Verwaltung wollte sie eigentlich abschaffen, doch die Politik drückte sie in Ausschüssen und im Rat durch. Das Ergebnis: Noch steht dort eine provisorische Ampel und sorgt dafür, dass die Passanten schnell vom Anger-Markt über "Im Spring" in die Innenstadt gelangen. Letztlich wird dort aber eine feste Ampelanlage installiert werden.

Das Parkdeck hinter dem Anger-Markt ist gut und ohne Probleme über die Parkstraße zu erreichen. Gestern waren viele der Stellplätze zwar noch von Bau- und Installationsfirmen der im Anger-Markt tätigen Unternehmen besetzt, aber die werden in den nächsten Tagen abziehen. Auch fehlt noch eine eindeutige Beschilderung vom Parkdeck zum Fahrstuhl beziehungsweise Treppenhaus, worüber man ins Erdgeschoss zu Edeka gelangt. Aber die öffnen ja auch erst in vier Tagen.

Quelle: RP
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