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Mettmann
Die Aulen wollen mehr Bürgerbeteiligung

Mettmann: Die Aulen wollen mehr Bürgerbeteiligung
Bei der Mitgliederversammlung der Aulen Mettmanner wurden viele Jubilare geehrt, darunter Christoph Hütten (mit Blumen) für 60 Jahre Mitgliedschaft. Er wurde bereits einen Monat nach der Geburt angemeldet. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Der Vorsitzende der Bürgervereinigung wünscht sich, künftig mehr Gehör bei der Stadt Mettmann zu finden. Von Klaus Müller

Bei der gut besuchten Mitgliederversammlung der Aulen Mettmanner in der Stadthalle ging Vorsitzender Friedel Liesenkloß in seinem Bericht unter anderem auf das Königshof-Denkmal, das die Aulen der Stadt Mettmann als Schenkung übergeben wollen, ein. Er bedauerte es, dass die Aulen bisher seitens der Verwaltung noch nichts Konkretes gehört haben, ob das Denkmal an einen bestimmten Standort im Bereich des Königshofplatzes aufgestellt werden könne.

Er erläuterte den Mitgliedern kurz, wie das Königshof-Denkmal aussieht und erklärte, dass er hinsichtlich des Denkmals mit Bürgermeister Thomas Dinkelmann im Gespräch sei. "Zu diesem wichtigen Thema ist für den 13. April ein Gespräch beim Bürgermeister anberaumt. Dort sollen auch die Fraktionsvorsitzenden eingeladen werden", sagte Friedel Liesenkloß. "Ich hoffe, dass dann Bewegung in dieser Angelegenheit kommt. Immerhin fanden die ersten Gespräche bereits 2010 statt."

Der Aulen-Vorsitzende betonte die gute Zusammenarbeit mit den anderen Bürgervereinen in Mettmann. "Leider finden wir nicht immer das Gehör bei der Stadt Mettmann wie wir es uns wünschen", merkte er in seiner bekannt kritischen Art an. "Das Wort Bürgerbeteiligung ist derzeit in aller Munde. Wenn es aber um die konkrete Umsetzung geht, ist da noch eine Menge verbesserungswürdig." So sei beispielsweise bei der Zukunftswerkstatt, die im Rahmen des Handlungskonzeptes Innenstadt getagt hatte, von fast allen Bürgern der busfreie Jubiläumsplatz gefordert worden. "Bisher kann ich nicht erkennen, dass es zu dieser Lösung kommen wird." Der Aulen-Vorsitzende erklärte, dass die Bürger- und Heimatvereinigung auch Mitglied des Arbeitskreises Neanderthal-Stadt Mettmann sei und sich dort mit Ideen einbringe. "Dort steht oben auf der Agenda das Projekt sprechende Stadt, das von den Aulen unterstützt wird."

Zweiter stellvertretender Bürgermeister Berthold Becker lobte bei seinem Grußwort die vielfältigen Aktivitäten der Aulen Mettmanner und stellte heraus, dass die Aulen sich neben dem Engagement für die Vergangenheit sich auch auf die Zukunft Mettmanns konzentrieren. "Da geht es nicht nur um einen aktuellen Trend, sondern auch um die verantwortliche Beteiligung unserer Bürger- und Heimatvereinigung."

Zweite Vorsitzende Anita Schäfer, die für 40-jährige Mitgliedschaft bei den Aulen geehrt wurde, und Schriftführerin Ellen Jasper gingen im ihrem Jahresrückblick auf die vielen Veranstaltungen der Aulen ein und dokumentierten damit, dass bei dieser Bürgervereinigung eine Menge passiert. Besonders herausgestellt wurde die Feier "20 Jahre Stadtgeschichtshaus" im vergangenen September. Ein voller Erfolg sei die neue Kunstreihe "Sonntags um 5" - im Stadtgeschichtshaus gewesen. Zum Auftakt spielte dort im November das Mettmanner Gitarren- und Gesangsduo Ernst Ksoll und Miro Schwarzinger. Dieses Konzert habe eine tolle Besucherresonanz gefunden. Schatzmeister Dieter Heinemann berichtete von einem zufriedenstellenden Kassenstand.

Quelle: RP
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