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Mettmann
Ein Jahr lang Senioren und Kranken helfen

Mettmann. Immer beliebter wird bei jungen Menschen ab 16 Jahren der Einsatz im Bundesfreiwilligendienst (BFD) ober die Absolvierung eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Einer der Vermittler für diese Dienste ist der Internationale Bund mit Sitz in Wuppertal, der auch für den Kreis Mettmann zuständig ist. "Das Freiwillige Soziale Jahr steht grundsätzlich allen jungen Leuten bis einschließlich des 27. Lebensjahres offen, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Beim Bundesfreiwilligendienst gibt es keine Altersgrenze nach oben, dieser kann unter bestimmten Voraussetzungen auch in Teilzeit ausgeübt werden", erläutert Julia Reithmeier, Koordinatorin für die freiwilligen Dienste beim Internationalen Bund. Die Einsatzmöglichkeiten in den Freiwilligen Diensten seien vielfältig, so Julia Reithmeier. Von Klaus Müller

So sei unter anderem die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Patienten im Krankenhaus oder mit Senioren denkbar. "Auch Tätigkeiten in den Bereichen Kultur, Haushaltwirtschaft oder Verwaltung sowie in Werkstätten für Menschen mit Behinderung werden vom Internationalen Bund vermittelt." Jennifer Schunck, Sozialberaterin der Freiwilligendienste in Wuppertal, fügt hinzu, dass der Internationale Bund sich auch darüber freue, wenn Einsatzstellen im Kreis Mettmann, bei denen die Dienste absolviert werden können, ihren Bedarf beim Internationalen Bund in Wuppertal melden würden.

Der Internationale Bund als Träger der Freiwilligendienste schließt die Verträge mit interessierten jungen Leuten und vermittelt sie an die Einsatzstellen. Zusätzlich zu der Arbeit in den verschiedenen Einsatzorten sind die FSJ/BFD Mitarbeiter dazu verpflichtet, an Bildungsseminartagen teilzunehmen.

Hier können die Freiwilligen ihre praktischen Erfahrungen reflektieren und selbst gewählte Themen aus unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Bereichen bearbeiten. "Das Freiwillige Soziale Jahr und der Bundesfreiwilligendienst dienen sowohl der Persönlichkeitsentwicklung als auch der beruflichen Orientierung", betont Julia Reithmeier.

Die Dienste würden Pluspunkte im Lebenslauf bringen, werden als Wartezeit angerechnet und seien deshalb als Alternative zu einem direkten Studien- oder Ausbildungsbeginn attraktiv. Informationen zu den Freiwilligen Diensten sowie zu den Bewerbungsformalitäten erteilt der Internationale Bund unter der Telefonnummer 0202-49595-114 oder per Mail julia.reithmeier@inrternationaler-bund.de

Quelle: RP
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