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Mettmann
Endlich: Jetzt wird Pflaster verlegt

Mettmann. In der Innenstadt starten jetzt die Umbauarbeiten. Von Oliver Wiegand

Schon seit Anfang März ist die Innenstadt eine einzige Baustelle. Doch so richtig los geht es eigentlich erst seit gestern. Nach der Sanierung der Hausanschlüsse haben die Arbeiter der Firma "Pflastra" aus Düsseldorf begonnen, das neue Pflaster in der Fußgängerzone zu verlegen. Start ist an der Treppe vom Lavalplatz zur Königshofgalerie, von dort aus will man sich nun bis kurz vor Weihnachten bis zur Bismarckstraße vorarbeiten.

Bürgermeister Bernd Günther nahm sich gestern die Zeit, den offiziellen ersten Spatenstich in Angriff zu nehmen. "Ich freue mich, dass wir mit der Werbegemeinschaft so gut zusammen arbeiten", sagte Günther. Die Sanierung der Hausanschlüsse habe bislang gut geklappt, die Geschäfte seien trotz Baustelle immer erreichbar gewesen.

In Sachen Kommunikation will die Stadt aber noch mehr auf Bürger und Anwohner zugehen. Ab nächster Woche besteht die Möglichkeit, sich direkt vor Ort über den Stand der Bauarbeiten zu informieren. Im Café Einblick werden sich zunächst die Fachleute untereinander austauschen. "Im Anschluss daran können Bürger uns ihre Fragen stellen", sagt Stephan Kopp, Leiter der Abteilung Bauen und Gebäudemanagement der Stadt. Der genaue Termin und die Uhrzeit wird noch bekanntgegeben. Wer eine Frage hat, kann sich aber auch über die neu eingerichtete E-Mail-Adresse Baustelleninfo@mettmann.de direkt an die Stadt wenden. "Wir werden versuchen, zeitnah zu antworten", sagte Kopp gestern.

Die Arbeiten am neuen Pflaster werden voraussichtlich bis Ende September 2016 dauern. Kurz vor Jahresende wird eine Pause eingelegt, damit Fußgänger bequem die Geschäfte erreichen können. Die Gesamtkosten der Innenstadtsanierung belaufen sich auf 2,1 Millionen Euro, rund 900 000 Euro davon werden öffentlich gefördert. Die Kosten für die Erneuerung der Versorgungsleitungen werden von den Energieunternehmen getragen.

Im kommenden Jahr wird im Anschluss an die Straßenbauarbeiten noch das Kanalnetz an der Mühlenstraße saniert. In den vergangenen Jahren waren an mehreren Stellen marode Rohre aufgeplatzt und hatten für Überflutungen gesorgt.

Quelle: RP
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