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Mettmann
FDP will Schülern das Handwerk näher bringen

Mettmann. Die FDP-Landtagsfraktion ist auf Handwerkstour. In ganz NRW besucht sie Betriebe, um vor Ort den Dialog mit Unternehmensgründern, Meistern, Gesellen, Auszubildenden und Handwerksorganisationen zu intensivieren. Jetzt besuchte Ralph Bombis, Sprecher für Handwerk und Mittelstand der FDP-Fraktion sowie Vorsitzender der Enquete-Kommission des Landtags "Zukunft von Handwerk und Mittelstand", Betriebe im Raum Düsseldorf. Bei seiner Sommertour zu Handwerksbetrieben hat er gemeinsam mit Dirk Wedel, FDP-Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Mettmann, den Installateur und Heizungsbauer Martin Preuß in Mettmann besucht. 30 Mitarbeiter, darunterzehn Auszubildende, sind im Betrieb beschäftigt. Geschäftsführer Preuß engagiert sich ehrenamtlich im innungseigenen Gesellenprüfungsausschuss. Sein Betrieb ist Partner im Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft und hat jedes Jahr knapp 20 Praktikanten beschäftigt. Die Zukunft des Familienbetriebs ist hier bereits geregelt, beide Söhne von Martin Preuß sind in dem Betrieb beschäftigt. Sohn Maximilian, inzwischen Meister für Heizungs- und Sanitätshandwerk, tritt die Nachfolge an.

Nachholbedarf, um das Interesse am Handwerk stärker zu wecken, sieht Familie Preuß vor allem in den Schulen. Das Handwerk sei vor allem für diejenigen ansprechend, die mit den Händen arbeiten wollen, nicht mit dem Papier. "Sonst wäre ich Kaufmann geworden", sagt Martin Preuß. Ralph Bombis betont: "Schülerinnen und Schüler müssen besser für eine Ausbildung in den Betrieben vorbereitet werden. Das Handwerk braucht dringend Nachwuchs, dazu müssen auch die Schlüsselkompetenzen vermittelt werden. Neben lesen, schreiben und rechnen gehört ein versierter Umgang mit digitalen Medien sowie IT-Kompetenz unbedingt dazu. Was das angeht, braucht NRW dringend ein Update."

Quelle: RP
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