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Mettmann
Fenster und Türen vor Einbruch sichern - nur wie?

Mettmann. "Die Schwachstelle im Haus und in der Wohnung sind die Fenster und Türen", sagte Kriminalhauptkommissar Rainer Herbrandt. Zusammen mit einem Kollegen informierte er gestern auf dem Königshofplatz Passanten, wie sie ihre Wohnung oder Haus wirkungsvoll vor Einbrüchen schützen können. Herbrandt und die Kollegen vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz fahren in der dunklen Jahreszeit alle zehn Städte des Kreises an und geben Tipps. Von Christoph Zacharias

"Die Nachrüstung eines Fensterflügels kostet rund 300 bis 400 Euro", sagt Herbrandt. Geld, das gut investiert ist. Denn wenn die Einbrecher beim Hebelversuch merken, sie kommen nicht weiter, breche sie meist ab und machen sich aus dem Staub. Daneben gibt es Verhaltensregeln, die ebenfalls wirkungsvoll sind: Beim Verlassen der Wohnung eine Lichtquelle (Zeitschaltuhr) einschalten. Nachbarn im Falle einer längeren Abwesenheit informierten. Sie bitten, Briefkästen zu leeren, Mülltonnen rauszustellen.

Die Kreispolizeibehörde wird in den nächsten Wochen auch im Kreis Mettmann ein Einbruchsradar einführen. Dies ist quasi ein Stadtplan, auf dem die Orte aller aktuellen Einbrüche aufgelistet sind. Herbrandt bittet in diesem Zusammenhang die Bevölkerung, verdächtige Personen oder Fahrzeuge der Polizei zu melden. "Haben Sie keine Angst, die 110 zu wählen", sagt der Kripobeamte. Die Polizei benötige solche Hinweise, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Auch wenn sich der Verdacht als falsch herausstellt, ist ein Anruf sinnvoll.

Weitere Infos: Kommissariat Kriminalprävention Tel. 02104 982 7575.

Quelle: RP
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