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Mettmann
Fische verenden im Teich

Mettmann. Ursache ist unbekannt. Die Untere Wasserbehörde wurde zu spät informiert. Von Christoph Zacharias

Anwohner hatten ein Fischsterben im Goldberger Teich festgestellt. "Obermüller" Hans- Günther Kampen und Bürger haben jetzt bei der Unteren Wasserbehörde des Kreises nachgefragt und um Aufklärung gebeten.

Wie Leitender Kreisrechtsdirektor Nils Hanheide mitteilte, habe ein Angelverein nach der Beendigung der Sanierungsarbeiten des Bergisch-Rheinischen-Wasserverbandes neue Fische eingesetzt. Schon vor einer Woche seien im Uferbereich vereinzelt tote Fische festgestellt worden. Am Wochenende sei es dann zu einem größeren Fischsterben (30 bis 40 tote Fische wurden geborgen) gekommen. Die technische Rufbereitschaft der Stadt Mettmann habe zusammen mit dem städtischen Bauhof die Fische entnommen. Eine Alarmierung der Unteren Wasserbehörde des Kreises sei ausgeblieben, so Hanheide. Die toten Fische konnten nicht mehr untersucht werden, da sie entsorgt wurden oder über den Mettmanner Bach in Richtung Düssel geflossen seien.

Über die Ursache könne nur spekuliert werden: Einerseits bestehe die Möglichkeit, dass die Fische sich noch nicht an den neuen Lebensraum gewöhnt hätten. Andererseits sei bekannt, dass es infolge von Wetterumschwüngen zu einem pH-Wert-Sprung komme, wodurch sich der pH-Wert kurzfristig verschiebe und die Fische dies nicht vertragen würden. Als letzte Möglichkeit könne auch eine bakteriologische Erkrankung der Fische vorliegen. Künftig soll bei solchen Vorkommnissen eine Alarmierung der Unteren Wasserbehörde sichergestellt werden.

Quelle: RP
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