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Mettmann
Flintrop-Straße in der Probephase offen

Flintrop-Straße in Mettmann in der Probephase zum Verkehrskonzept offen
Mögliche Varianten: Die untere Johannes-Flintrop-Straße und die Breite Straße werden als "Verkehrsberuhigte Zone" mit Tempo 20 beschildert. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Die Mettmanner Stadtverwaltung hat zwei mögliche Varianten für die Probephase zum Verkehrskonzept entworfen. Die "harte Variante" würde zu Staus in der Innenstadt führen. Der Beginn ist nicht vor Dezember 2015 möglich. Von Christoph Zacharias

Die Verwaltung hat zwei Varianten für die Probephase des neuen Verkehrskonzeptes entwickelt. Im Planungsausschuss am Mittwoch, 2. September, (17 Uhr, Rathaussaal) sollen diese beiden Varianten diskutiert und nach Möglichkeit eine Alternative beschlossen werden.

Die Variante 1 (weiche Lösung) sieht Folgendes vor: 1. Die Schwarzbachstraße wird gesperrt. 2. Die gesamte Beschilderung wird dahingehend verändert, dass eindeutig auf die Osttangente, Flurstraße, Beethovenstraße hingewiesen wird. Zusatzschilder "Umgehung Innenstadt" sollen diese Hinweise unterstützen. 3. Im Abschnitt der Johannes-Flintrop-Straße zwischen dem Kreisverkehr Seibelquerspange und der Schwarzbachstraße wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt. 4. Die untere Johannes-Flintrop-Straße und die Breite Straße werden als "Verkehrsberuhigte Zone" mit Tempo 20 beschildert.

Die Variante 1, so die Verwaltung, setzt auf die freiwillige Annahme der neuen Routen im Straßennetz. Da aber keine grundlegenden Änderungen im Netz (Unterbrechungen, Sperrungen) vorgenommen werden, sei davon auszugehen, dass der Verkehr aufgrund der Möglichkeit der freien Routenwahl im Vergleich zur nachstehend beschriebenen "harten Lösung" deutlich geringere Konflikte und Änderungsnotwendigkeiten erzeuge.

Die Variante 2 (harte Lösung): 1. Die Schwarzbachstraße wird gesperrt. 2. Wülfrather Straße: Der Regionalverkehr wird über den Kreisverkehr auf die Osttangente gelenkt. 3. Am Kreisverkehr Johannes-Flintrop-Straße/Seibelquerspange gibt es Hinweise "Ratingen" sowie die "Parkhäuser Jubiläumsplatz". Für den Geradeausverkehr erfolgt der Hinweis, dass die Durchfahrt mit Ausnahme des Linienbus- und Fahrradverkehrs sowie Taxi-Verkehr gesperrt ist, es gibt keine Wendemöglichkeit für den Schwerverkehr. 4. Die Johannes-Flintrop-Straße zwischen Kreisverkehr Seibelquerspange und Einmündung Schwarzbachstraße wird zukünftig nur vom Bus- und dem Anliegerverkehr befahren. Es gilt Tempo 30 km/h. 5. Im Bereich Jubiläumsplatz (Einmündungen Schwarzbach- bis Poststraße) wird die Johannes-Flintrop-Straße beidseitig der Schwarzbachstraße mit Zeichen 267 ("Verbot der Einfahrt" mit dem Zusatz "Busse, Taxis und Radverkehr frei") gesperrt. 6. Die untere Johannes-Flintrop-Straße und die Breite Straße werden als "Verkehrsberuhigter Bereich" mit Tempo 20 beschildert. 7. Die Ampeln an den Einmündungsbereichen Johannes-Flintrop-Straße/Schwarzbachstraße und Johannes-Flintrop-Straße/Poststraße werden abgeschaltet und in Gelbmarkierung Fußgängerüberwege angelegt. 8. Das Linksabbiegen von der Talstraße zur Breite Straße wird zugelassen, jedoch finden dort nur der Linienbusverkehr, Taxis und Anlieger ein Ziel, da Durchgangsverkehr ausgeschlossen wird. Die lange Linksabbiegespur wird durch eine Gelbmarkierung verkürzt. 9. Nach Umkehrung der Einbahnrichtung in der Poststraße wird zur Bahnstraße ausgefahren.

Die harte Lösung hätte laut Verwaltung folgende Nachteile: Der Verkehr würde über die Lutterbecker Straße und über den Goldberg fahren. Ein Großteil des Verkehrs würde nicht die Flurstraße nutzen, sondern über die Bahnstraße und weiter über die Talstraße fahren. Die Programme der Ampelanlagen müssten umgestellt werden, ansonsten würden sich Staus vor allem ander Kreuzung Talstraße/Ringstraße/Am Königshof entwickeln.

Quelle: RP
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