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Umfrage in Mettmann
Flüchtlinge wollen ohne Terror leben

Das sagen Flüchtlinge in Mettmann zum Terror
Das sagen Flüchtlinge in Mettmann zum Terror FOTO: RP-Fotos (5) Dietrich Janicki
Mettmann. Wie erleben Flüchtlinge die jüngsten Anschläge in Deutschland? Eine Umfrage unter Menschen, die in Mettmanner Flüchtlingsunterkünften leben. Von Christoph Zacharias

Die jüngsten Terroranschläge und Gewaltakte im Zusammenhang mit dem IS in Deutschland und Frankreich haben Spuren bei den Flüchtlingen hinterlassen. Die sind entsetzt über die Taten und verurteilen sie auf Schärfste. Viele Flüchtlinge leben bereits seit einem Jahr in Mettmann; einige haben ihr Anerkenntnis erhalten, haben die Camps verlassen, gehen einer geregelten Arbeit nach, zahlen Steuern und leben in eigenen Wohnungen. Andere, die noch in den Camps leben, hoffen auf einen positiven Bescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und wollen sich hier eine Existenz aufbauen.

Sie sind vor Krieg und Gewalt geflohen und hoffen, dass sie nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Zahlreiche ehrenamtliche Flüchtlingshelfer, die Awo und kirchliche Einrichtungen wie Caritas und Diakonie kümmern sich um die Menschen in Mettmann und helfen ihnen, hier Fuß zu fassen. Die Hilfsbereitschaft der Mettmanner bei der Job- und Wohnungssuche, ist trotz der jüngsten schlimmen Ereignisse ungebrochen; die Flüchtlinge hoffen, dass dies so bleibt. Sie sehen Mettmann und Deutschland als ihre neue Heimat, möchten hierbleiben und sich integrieren.

Quelle: RP
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