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Kreis Mettmann
Flüchtlingsunterkünfte des DRK sind alle geschlossen

Kreis Mettmann. Als im vergangenen Jahr jede Woche Hunderte von Flüchtlingen in den Städten des Kreises Mettmann ankamen, waren die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes sehr gefragt. Sie kümmerten sich in den Städten um die Ausstattung der Notunterkünfte in Turnhallen, die teilweise in nur wenigen Tagen bezugsfertig sein mussten.

"Die Beteiligten sind wochenlang bis an ihre physischen und psychischen Grenzen gegangen", sagt Stefan Vieth, Kreisgeschäftsführer des DRK. Er möchte sich bei allen Mitarbeitern bedanken. Denn am 30. April hat auch die letzte von vormals 14 vom DRK betreuten Notunterkünften ihre Tore geschlossen. Ob im Bürgerhaus Hochdahl oder im Gymnasium Wülfrath - in diesen 14 Unterkünften sind in den vergangenen Monaten 8.838 Flüchtlinge aufgenommen und so vor Obdachlosigkeit bewahrt worden, berichtet Vieth. Vom DRK wurden nur die Flüchtlinge gezählt, die neu in den Kreis Mettmann gekommen sind. Die Zahlen für die einzelnen Städte: In Erkrath waren es 1790 Flüchtlinge, die in zwei Unterkünften betreut wurden. Haan kommt auf 293, in Heiligenhaus lebten 414. In Hilden lebten in zwei Unterkünften 1211 Menschen. In Langenfeld waren es 642, in Mettmann 886, Monheim zählte 402, Ratingen sogar 1727. In Velbert waren mit 734 fast so viele Flüchtlinge wie in Wülfrath (743).

Vieth möchte sich bei der Kreispolizei bedanken, die durch ihre sichtbare Präsenz geholfen habe. Die Polizei sei aber auch in schwierigen Situationen sofort zur Stelle gewesen, sagt Vieth.

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