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Mettmann
Fröhliche Hunderunde trotz Sturms

Mettmann: Fröhliche Hunderunde trotz Sturms
Bei der RP-Heimattour hatten Hunde, Frauchen und Herrchen aus Erkrath, Hilden und Langenfeld Spaß. FOTO: R. Matzerath
Mettmann. Hundefreunde aus Erkrath, Hilden und Langenfeld starteten am Stadtwald zur RP-Heimattour. Von Isabel Klaas

Guten Tag, Sie erinnern sich vielleicht noch an mich. Ich bin Charly, der Whippet, der im vergangenen Jahr gemeinsam mit Frauchen diverse Hundespaziergänge im Kreis vorgestellt hat. Am Samstag wurde das Ganze nun noch getoppt, denn der Arbeitgeber von Frauchen, die Rheinische Post, hatte zur Heimattour - mit Hund natürlich - eingeladen. Für mich war das ein absolutes Novum. Denn diesmal startete ich nicht nur mit meinen altbewährten Freunden Peppi, dem 600er Dackel, und Cora, der betagten Spitz-Mischlingsdame, von Steffi Karst und Thomas Krömer aus Hilden, sondern mit dabei waren noch die Hunde Tyler, Foky, Motte und Lucky. Die waren mit ihren Herrchen und Frauchen gekommen, obwohl es am Samstagnachmittag mächtig stürmte und regnete, um mit uns vom Parkplatz Bibelskirch aus durch den Hildener Stadtwald zu laufen.

Sogar aus Erkrath und Langenfeld waren Teilnehmer angereist. Der Leiter der Mettmanner RP-Redaktion, Oliver Wiegand (dessen Kekse ich schon mal in der Redaktion geklaut habe), war auch dabei. Wir mussten allerdings kurzfristig aufgrund des Sturmes improvisieren und sind erst mal am Waldrand entlanggelaufen, damit wir nicht von herunterfallenden Ästen erschlagen werden konnten. Als die Böen sich etwas gelegt hatten, konnten wir dann doch noch in den Wald.

Ja, zu berichten ist noch, dass ich, Charly, seit Oktober vergangenen Jahres von Frauchen eine Partnerin aufs Auge gedrückt bekam: Daisy, eine kräftige selbstbewusste gestandene Whippet-Frau. Die gefällt mir, riecht gut und stellt sich immer schützend vor mich. Ich bin ja ein bisschen schüchtern, wie sie vielleicht noch wissen. Allerdings nervt Daisy manchmal mit ihrem Ehrgeiz, immer die Schnellste sein zu wollen. Da trampelt sie alles nieder, was ihr in die Quere kommt, auch mich, ihren großen Liebling, und Peppi, ihren krummbeinigen Freund.

Auf dem Hundespaziergang mit den Lesern der RP lieferte sie sich permanent ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Whippet Tyler und seinem Freund Foky. Die sind vielleicht durch den Wald und über die Wiesen gehetzt, sag ich Ihnen. Da sind die kleineren vierbeinigen Teilnehmer der zweistündigen Runde aber in Deckung gegangen.

Ansonsten kamen wir acht Hunde aber alle prima miteinander aus, obwohl wir uns nicht alle kannten. Wir sind einfach so im Rudel ohne Leine rumgesaust und haben einen Mordsspaß gehabt. Gut, Daisy hat sich einmal daneben benommen und einen angeleinten Hund bedrängt, der uns entgegen kam. Tyler hat ihr dabei geholfen, und sein Frauchen Petra Feikes aus Hilden sowie unser Frauchen wurden ein bisschen streng. Sonst ging alles glatt.

Besonders süß war Motte, ein Lhasa-Apso-Shi Tzu-Mischling von Mareike Klein aus Langenfeld, der sogar täglich mit zur Arbeit geht und dort vom Chef höchstpersönlich Leckerchen bekommt. Gefreut hat sich auch der Pudel-Mischling Lucky von Claudia Maicher-Guksi und ihrem Mann Frank, mal mit anderen Artgenossen rumzutoben. Lucky wurde einfach von seinem Frauchen in den Haushalt eingeschleust. Sein zukünftiges Herrchen konnte da wohl nur noch zustimmen, wie ich mit halbem Ohr auf dem Spaziergang erlauschen konnte.

Mit Foky von Anke Schotten konnte ich mich nur eingeschränkt unterhalten. Er stammt nämlich aus Andalusien und knurrt und bellt nur Spanisch. Er ist eine wilde Hummel, die Unterhaltung braucht. Und die hatte er am Samstagnachmittag. Am Schluss baten die Teilnehmer die RP-Mitarbeiter darum, so einen Spaziergang noch mal anzubieten.

Quelle: RP
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