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Mettmann
Gemeindefest ist ein Familientreffen

Mettmann: Gemeindefest ist ein Familientreffen
Man trifft sich, isst und plaudert gern beim jährlichen Gemeindefest der Ortskirche Heilige Familie. FOTO: achim blazy
Mettmann. Das Gemeindefest der Ortskirche Heilige Familie ist aus dem Jahreskalender der Pfarrei St. Lambertus nicht wegzudenken. Viele Besucher nutzten gestern die Gelegenheit, sich auf dem Familienfest zwischen Kindergarten und Kirche an den verschiedenen Ständen mit Freunden und Bekannten zu unterhalten, etwas zu trinken und zu essen oder im Gemeindesaal beim traditionellen Trödelmarkt ein Schnäppchen zu machen. Von Klaus Müller

Das Gemeindefest am Dreifaltigkeitssonntag begann mit einer feierlichen Messe, die von der Jugend vorbereitet wurde. Sarah Jelonek und Julia Wille hatten sich viel Mühe gegeben, um das Thema "Was ist eigentlich Gemeinde" mit den Gläubigen zu erarbeiten. Monsignore Herbert Ullmann wies bei seiner Predigt darauf hin, dass es in der gesamten Pfarrei 13.000 katholische Christen gebe, davon rund 1600 Gottesdienstbesucher. "Damit liegen wir noch über dem Durchschnitt im Erzbistum Köln." Ihm stimme es zuversichtlich, dass es in der Pfarrei über 500 Mitglieder gebe, die sich in den Gremien und Gruppen ehrenamtlich einbringen. Das seien nicht alle regelmäßige Kirchenbesucher.

"Es gibt Leute, die sagen, ich mache gern mit und engagiere mich in der Flüchtlingshilfe. Verlangt von mir aber bloß nicht, dass ich jeden Sonntag zur heiligen Messe in die Kirche renne." Ullmann sprach im Zusammenhang mit den Gemeindemitgliedern von einer Zeugengemeinschaft Christi. Diakon Gerhard Rust erinnerte daran, dass der Pfarrpraktikant Thorsten Kluck am Dreifaltigkeitssonntag in Köln die Diakonatsweihe von Weihbischof Rolf Steinhäuser erhalte. Voraussichtlich im nächsten Jahr werde er zum Priester geweiht. Am Rande des Gemeindefestes erwähnte Monsignore Ullmann, dass im nächsten Jahr ein gemeinsames Fest der katholischen und evangelischen Christen in Mettmann gefeiert werde. "Es soll im Lutherjahr 2017 ein ökumenisches Fest werden, mit Referenten und Podiumsdiskussionen, aber auch mit typischer Festatmosphäre." Danach solle es alle zwei Jahre stattfinden. Bei dem Gemeindefest der Heiligen Familie in Metzkausen waren sich die meisten Besucher einig, dass es bei den Festen "vor Ort" bleiben solle. "Bei einer Veranstaltung der gesamten Pfarrei geht das typisch familiäre verloren", sagte beispielsweise Martin Schlüter.

Quelle: RP
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