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Mettmann
Gewerbegebiet zur Gau ist erschlossen

Mettmann: Gewerbegebiet zur Gau ist erschlossen
Das neue Gewerbegebiet zur Gau im Osten der Kreisstadt ist erschlossen FOTO: Janicki, Dietrich (jd-)
Mettmann. Die Vermarktung hat noch nicht begonnen, Doch es gibt Interessenten. Im Neanderpark werden Grundstücke verkauft. Von Christoph Zacharias

Das neue Gewerbegebiet zur Gau im Osten der Kreisstadt ist erschlossen. Sämtliche Versorgungsleitungen (Strom, Wasser, Kanal) liegen im Boden, es sind zwei Straßen angelegt worden. Die eine, so Wirtschaftsförderer Wolfgang Karp, hat bereits ihre fertige Asphaltdecke erhalten, die andere fungiert noch als Baustraße. "Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass die Erschließungsarbeiten für das neue Gewerbegebiet erst im Herbst beendet sind", sagt Karp.

Doch die Firma Depenbrock, die den Auftrag bekommen hatte, war wesentlich schneller. Rund 47.000 Quadratmeter groß ist das neue Gewerbegebiet. Das Speditionsunternehmen Scharrenberg - es grenzt an das neue Gewerbegebiet - hat eine Fläche von 9000 Quadratmetern erworben und will seinen Betrieb, der bereits in der Gau ansässig ist, vergrößern. Ein Teil der neuen Gewerbeflächen gehört der Firma Bütec, die dort seit Jahren angesiedelt ist. Ein Bereich des neuen Gewerbegebietes (5600 m2) ist als Industriebereich ausgewiesen.

Das bedeutet: geringere Auflagen (Lärmschutz). Dort kann auch produziert werden. Der Rest (32.000 m2) ist hingegen reines Gewerbegebiet (GE-Fläche). "Die Wirtschaftsförderung freut sich über die rasche Erschließung. Es gibt schon Interessenten, die sich dort niederlassen wollen, obwohl wir mit der Vermarktung noch gar nicht begonnen haben", sagt Karp. Er habe in den vergangenen Wochen etliche Gespräche geführt. Für die rasche Vermarktung der Grundstücke spreche die gute Verkehrsanbindung an den Südring (B 7) und an die Osttangente. Für Karp ist wichtig, dass er jetzt ein individuelles "Zuschnittskonzept" entwickelt. Das bedeutet: Die Grundstücke so zu teilen, wie sie nachgefragt werden und dabei beachten, dass keine unverkäuflichen Restflächen entstehen. "Über den Quadratmeterpreis können wir erst etwas sagen, wenn wir die Höhe der Erschließungskosten kennen."

Auf der anderen Seite der Stadt befindet sich das Gewerbegebiet "Neanderpark". 62.300 m² sind bereits verkauft, 23.000 m² sind optioniert, sagt Karp. Bei Road stop wird kräftig gebaut. Eröffnung ist in diesem Jahr. Das Haus der Arbeit (Agentur für Arbeit und Job-Center Mettmann unter einem Dach) an der Marie-Curie-Straße will im Juli seinen Betrieb aufnehmen. Die Firma Feltes aus Ratingen, Spezialist für den Bau von Kränen, zieht an den Südring. "In Mettmann wird aber nicht produziert, sondern hier werden drei Verkaufsdepandancen zusammengelegt", sagt Karp. Ebenso in den Neanderpark verlegt das Elektronik-Unternehmen Pohl aus Erkrath seinen Sitz. Eine Fensterbaufirma aus Ratingen und das Umwelttechnologie-Unternehmen Valco aus Erkrath haben sich ebenfalls im Neanderpark niedergelassen. Vor dem Pizzaleum ist eine Fläche von 1600 m2 verkauft worden. "Dort ist ein Gebäude geplant, in dem ein Architekt und zwei Firmen ihre Büros eröffnen", sagt Karp.

Hinter der Firma Kaldeuer existieren noch zwei Erweiterungsflächen von insgesamt 13 000 Quadratmetern, die sich ebenfalls im Besitz der städtischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung befinden. Doch dieses Gelände, so Karp, ist noch nicht erschlossen.

Quelle: RP
 
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