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Mettmann
Großformatige Bilder als Kontrast-Programm

Mettmann. "Progressio" heißt die Ausstellung von Marion Quack im Café EinBlick am Lavalplatz. Von Laura Micus

Das Café EinBlick der evangelischen Kirchengemeinde Mettmann ist in ein großes Kunstwerk verwandelt worden. Es beherbergt nun nämlich eine Vielzahl an bunten, farbenfrohen Bildern, die die ehemals nackten weißen Wände schmücken. Am Wochenende ist die Ausstellung "Progressio" von der Künstlerin Marion Quack eröffnet worden. Auch die Tische waren Teil der Ausstellung, sie waren kreativ geschmückt mit bemalten Tischdecken und Dekoration.

Rund 20 Jahre ist Marion Quack nun bereits als Kunstpädagogin tätig. Sie arbeitet an Schulen, bietet AGs für Kinder und Malkurse für Erwachsene an. Ihre Schüler kennen sie unter ihrem Künstlernamen Mary. Mit ihrer Malschule "Marys Kunstflug" hat sie Erfolg und es macht ihr Spaß. "Ich würde jetzt auch lieber den Pinsel schwingen", sagte sie in ihrer Eröffnungsrede. Sie drückt ihre Emotionen lieber mit Pinsel und Farbe als mit Worten aus. Der Prozess des Malens sei für sie eine hochemotionale Sache, erklärt sie. Oft entstehe die finale Idee des Werks erst während des Malens und "das Ergebnis ist manchmal auch für mich überraschend", gibt sie zu. Der lateinische Titel "Progressio", zu Deutsch "Entwicklung", beziehe sich genau auf die Entwicklung des Bildes während des Malens, so Quack.

Die Künstlerin malt bereits seit ihrer Kindheit. "Ich hatte eine gute Mentorin als Privatlehrerin", erzählt sie, "da haben wir mit Radierungen angefangen." So habe sich ihre Malerei dann über die Jahre hin vervollständigt. Ihre Inspiration hat sie meist aus der Umwelt. "Aus der Natur, aus dem Zeitgeschehen", sagt sie. Manchmal seien es aber auch einfach nur Farben, die neue Ideen in ihr wecken.

Sie stellt regelmäßig ihre Bilder aus, zwei bis drei Mal pro Jahr ungefähr. Die letzte Ausstellung war im April, wie sie sagt. Für ihre neue Werkschau habe sie nun das Café EinBlick ausgewählt, weil vor allem die lichtdurchflutete Architektur sie begeistert habe. Durch die hohen Fenster kämen die großen Bilder besonders zur Geltung, meint sie. "Es ist ein Kontrastprogramm und kleidet den nackten Raum."

Quelle: RP
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