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Kreis Mettmann
Hilfe für Lehrer: Deutsch für zugewanderte Schüler

Kreis Mettmann. Sprachliche und kulturelle Vielfalt prägen heute mehr denn je unsere Gesellschaft. Gerade der Zustrom von Flüchtlingen mit ihren Familien beschäftigt alle Akteure im Kreis Mettmann sehr. Dabei stellen neu zugewanderte Kinder und Jugendliche die Schulen und Lehrkräfte vor besondere strukturelle und inhaltliche Herausforderungen. Da die Unterrichtsvermittlung auf der deutschen Sprache aufbaut, ist der Spracherwerb für die Schüler unverzichtbar. Neu zugewanderte Kinder müssen die Sprache mit Laut- und Schriftsystem, Wortschatz und Grammatik und die Unterrichtsinhalte gleichzeitig lernen. Hilfe für die Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache erhalten Lehrer in einer Veranstaltungsreihe des Kreisintegrationszentrums Mettmann. Die Reihe umfasst eine Auftaktveranstaltung am Montag. 1. Februar, sowie vier weitere Termine im April, Juni, Oktober und November, in denen Themen wie Alphabetisierung, Lesen und Schreiben sowie sprachsensibler Fachunterricht aufbereitet werden. Jeder Teil besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Im Praxisteil, der jeweils als Workshop angeboten wird, sichten und reflektieren die Teilnehmenden Unterrichtsmaterialien und haben die Möglichkeit, selbst im Austausch neue Unterrichtsmaterialien zu entwickeln. Begleitet wird das Ganze durch die Referentin und Buchautorin Ingrid Weis von der Universität Duisburg-Essen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Das Teilnahmeentgelt für die gesamte Reihe beträgt 100 Euro. Anmeldungen sind unter Telefon 02104 992156 (Nezihe Erdogdu) oder per E-Mail unter anmeldung.ki@kreis-mettmann.de möglich.

Quelle: RP
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