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Mettmann/Erkrath
Hospiz und Krankenhaus stärken Zusammenarbeit

Mettmann/Erkrath: Hospiz und Krankenhaus stärken Zusammenarbeit
Über den Kooperationsvertrag freuen sich (v.l.): Dr. Andreas Brauksiepe, Dr. Alexander Hellwig, Christoph Drolshagen, Bernd Huckels, Sabine Mischke und Andrea Jordan. FOTO: Achim Blazy
Mettmann/Erkrath. Was ohne Brief und Siegel bereits zwischen Franziskus Hospiz und dem Evangelischen Krankenhaus Mettmann (EVK) seit vielen Jahren gut funktioniert, ist jetzt mit einem Kooperationsvertrag gefestigt worden: Von Valeska von Dolega

Die Zusammenarbeit beider Einrichtungen. "Wir wollen damit die Schnittstelle stärken", sagt Christoph Drolshagen, Geschäftsführer des Hospizes in Erkrath.

Vertraglich geregelt ist nun, wer Ansprechpartner vor Ort sind, wie welche Informationsflüsse laufen, welche Kommunikationsformen genutzt werden können, aber auch wichtige Themen wie die Mitarbeiterschulung bei diesem hochsensiblen Thema. Denn dass der Tod zum Leben gehört, weiß jeder. Theoretisch. Praktisch sollen nun Versorgung und Begleitung von schwerkranken Menschen - und das sind nicht allein austherapierte Krebskranke, hierzu zählen ebenso neurologisch Erkrankte wie Parkinson- oder Demenz-Patienten - intensiviert werden, also Kompetenzen gebündelt werden. Dafür gibt es bereits Schulungen in der EVK-eigenen Krankenpflegeschule bei Sterbebegleitung und der palliativen Pflege. Denn im Erkrather Hospiz mit seinen acht Betten werden Schüler im Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger eingesetzt.

"Palliativ Care" ist der Fachbegriff dieser einerseits medizinisch-fachgerichteten Behandlung in der Klinik sowie der ebenso kompetenten psychosozialen hospizlichen Betreuung. Vor allem soll mit der jetzt vertraglich geregelten Zusammenarbeit zukünftig Schwerkranken die Chance gegeben werden, sich bereits frühzeitig palliativ begleiten zu lassen.

Hospizarbeit besteht aus vielen Facetten und ambulanten Aufgaben, wie die beiden Koordinatorinnen Sabine Mischke und Andrea Jordan aus dem Franziskus-Team wissen. Unterstützt von etwa 55 Ehrenamtlern und im Netzwerk mit palliativ ausgebildeten Ärzten begleiten und unterstützen sie Menschen am Ende ihres Lebens. Und versuchen auch den Angehörigen, hilfreich zur Seite zu stehen.

Quelle: RP
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