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Interview Guido Cantz
"Ich bin ein Humor-Dienstleister"

Mettmann. Bei seiner "Blondiläum"-Tour tritt der Comedian am Samstag um 20 Uhr in Monheim auf.

Herr Cantz, Ihr aktuelles Bühnenprogramm namens "Blondiläum" passt: Sie stehen seit 25 Jahren auf der Bühne und sind blond. Wie kamen Sie zur Comedy?

Cantz Der Mann, der mich als Kind fasziniert hat, war Otto. Ich glaube Humor war für mich der Schlüssel, um aufzufallen.

Ist ihre Haarfarbe echt?

Cantz Natürlich echt... echt gefärbt! Seit 1997 bin ich blond und das wegen einer Wette unter Freunden. Eigentlich bin ich rotblond, oder wie man im Rheinland sagt: fussisch.

Welche Art von Humor mögen Sie am liebsten und wo hört bei Ihnen persönlich der Spaß auf?

Cantz Mir sind alle Arten von Humor recht. Bei Ungerechtigkeiten oder Gewalt hört der Spaß auf.

Sie sind Humorist, Moderator, Musiker, Buchautor und seit 1991 Redner im Kölner Karneval. Als was bezeichnen Sie sich selbst und warum?

Cantz Ich bin ein fröhlicher Mensch und würde mich als Humor-Dienstleister bezeichnen.

Wenn Sie sich an Ihren ersten Auftritt erinnern: Wie war er und wie kam er damals beim Publikum an?

Cantz An meinen ersten großen Auftritt (vor 1000 Zuschauern in Aachen) kann ich mich noch gut erinnern. Das war im Oktober 1991 und ich war ganz schön nervös. Mein Auftritt kam, Gott sei Dank, super bei den Leuten an. Einen 20 Jahre alten BWL-Studenten, der berühmte Persönlichkeiten parodiert, hatten die Öcher noch nicht gesehen.

Zu welchem Thema würden Sie eine neue Tournee gestalten?

Cantz Ich bin in den letzten 26 Jahren deutlich politischer geworden. Vielleicht wird das in Zukunft noch mehr ?! Mein nächstes Thema werden definitiv Assistenten sein: Siri, Alexa, im Auto oder auf dem Fußballplatz.

Ihr Lieblingssport ist der Fußball, sie, ein gebürtiger Kölner, spielen beim SSV Troisdorf 05. Wer wird Deutscher Meister?

Cantz Da gibt es leider nur zwei Möglichkeiten: entweder Bayern oder Borussia Dortmund. Ich bin Mitglied beim VfB Stuttgart und da hoffe ich auf den Klassenerhalt.

Sie spielen außerdem Fußball für die Lotto-Elf Rheinland-Pfalz für einen guten Zweck. Für wen oder was engagieren Sie sich?

Cantz Unterstützt werden von mir die Bethanien Kinderdörfer, das Porzer Kinderkrankenhaus und die Porzer Bürgerstiftung.

Wo sehen Sie sich in 20 Jahren?

Cantz Vielleicht passt die Frage besser " Wie sehen Sie sich in 20 Jahren?" Sehr wahrscheinlich mit Brille. Ich würde gerne in 20 Jahren meine Erfahrung an jüngere Kollegen weitergeben.

NICOLE LEMBACH STELLTE DIE FRAGEN

Quelle: RP
 
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