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Mettmann
Innenstadt wird weiter aufgehübscht

Mettmann: Innenstadt wird weiter aufgehübscht
So soll die obere Bismarckstraße demnächst aussehen. Die historische Straßenbahn wird wieder einen Platz haben. FOTO: Stadt Mettmann
Mettmann. Der Planungsausschuss beschloss Verschönerungsprojekte für Mühlenstraße, Bismarckstraße und Schwarzbachstraße. Von Christoph Zacharias

Nachdem die Freiheitstraße, der Lavalplatz und die Kleine Mühlenstraße verschönert worden sind, kommen im nächsten Jahr die Mühlenstraße mit Waschbrett, die Bismarckstraße und die Schwarzbachstraße an die Reihe.

Der Planungsausschuss folgte - mit einigen Veränderungen - den Vorschlägen der Stadtverwaltung. Bis zum 30. November 2016 werden die ausschreibungsreifen Unterlagen an die Bezirksregierung geschickt.

Die Stadt erwartet für die drei Projekte Fördermittel des Landes in Höhe von 60 bis 65 Prozent der tatsächlichen Kosten.

Mühlenstraße: Die Straße wird mit den hellen Betonsteinen in Kombination mit den anthrazitfarbenen Betonsteinplatten der Leitspur als straßengliederndes Element gepflastert. Der Anschlussbereich Tannisberg/Ömjang/Jubiläumsplatz wird mit einer Aufpflasterung als großzügige Platzfläche umgestaltet. Die Wegeachsen des Ömjangs und der Kirchtreppe greifen als "Natursteinteppiche" in die Platzfläche ein und betonen somit die Verbindung zur Oberstadt. Als weitere Verbindung zur Oberstadt, so Fachbereichsleiter Kurt Werner Geschorec, wird die Schweizer Trapp über ein Natursteinband zur Treppenanlage der Kreissparkasse geführt.

Das Waschbrett soll nach dem Willen des Planungsausschusses erhalten bleiben, aber in seinem Erscheinungsbild verbessert werden. Also transparenter und mit einem Glasdach versehen. "Insgesamt wird mit der Umgestaltung der Mühlenstraße das neue, einheitliche Erscheinungsbild der Innenstadt bis zum Jubiläumsplatz fortgeführt."

Bismarckstraße: Der Kreisverkehr an der oberen Bismarckstraße wird entfernt. Der Verkehr läuft dann nur noch an der Straßenseite des ehemaligen Wolters-Gebäude entlang. Dort wo der Kreisverkehr mit dem Rondell existiert, wird ein kleiner Platz mit einer großen Sitzbank geschaffen. Eine Außengastronomie, so die Planer, ist möglich. Dort ist auch der neue Standort für die historische Straßenbahn geplant. Rund um den neuen Platz wird die Bismarckstraße im gleichen Stil wie in der Innenstadt gepflastert. Es werden Pflanzbeete angelegt, zwei neue Bäume gepflanzt, der gesamte Bereich wird mit Lichtstelen beleuchtet.

Schwarzbachstraße: Die breite Schwarzbachstraße wird zurückgebaut, es gibt nur noch eine relativ schmale Fahrspur für die Busse. Die neuen Bushaltestellen werden barrierefrei mit einem Hochbord von 18 Zentimetern ausgebaut. Es werden insgesamt fünf Bushaltestellen zur Schwarzbachstraße angelegt. Die Fahrbahnrandbereiche werden mit dem bekannten grauen Betonsteinen gepflastert. Die bestehende Fußgängerüberquerung zur Neanderthal-Passage wird zurückgebaut und durch einen neugestalteten Fußgängerüberweg an gleicher Stelle ersetzt. Die Platanen vor der Neanderthalpassage bleiben erhalten. Zusätzlich werden drei Einzelbäume auf der anderen Seite vor dem kleinen Obstgeschäft gepflanzt. Sie sollen eine Art Baumtor darstellen. Vor der Volksbank werden vier neue Bäume gepflanzt.

Ab 2020/2021 wird spätestens die Neugestaltung des Jubi in Angriff genommen.

Quelle: RP
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