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Mettmann
Intelligentes Energiesparen im Trend

Mettmann: Intelligentes Energiesparen im Trend
So ist Heizen am sparsamsten: Immer auf Drei - das Ventil sollte nur bei längerer Abwesenheit abgedreht werden. Bei den EnergieTagen gibt es viele Tipps für Verbraucher. FOTO: Jens Schierenbeck
Mettmann. Zum sechsten Mal finden in der Neandertalhalle die "Mettmanner EnergieTage" statt. Im Fokus dieser Verbraucher-Messe stehen Tipps und Ideen, wie Energie im Alltag gespart und damit Umwelt und Portemonnaie geschont werden. Von Valeska von Dolega

Im intelligenten Zuhause sind Lampen und Heizungen zum Beispiel an eine Steuerungsbox angeschlossen und einmal eingerichtet, lassen sich Wärme und Licht von jedem beliebigen Ort der Welt über das Internet steuern. Auf dem Weg zu dieser Zukunftsvision finden jetzt die Mettmanner EnergieTage statt. Die Publikumsmesse, die sich ausdrücklich an Verbraucher und ihre Fragen wendet, informiert Samstag, 13., sowie Sonntag, 14. Februar, über alles, was es rund um die Themen Energie und Energiesparen gibt.

Zum nunmehr sechsten Mal am Start, "sind wir gut etabliert", sagt Veranstalter Rolf Ischerland. Neun Aussteller präsentieren sich und ihre Neuerungen. Denn die Fragen, wie sich Energie sparen und damit auch Kosten reduzieren lassen, sind und bleiben ein Dauerbrenner. "Trotz informativer Kampagnen und Transparenz bleiben Fragen offen", diese Antworten wollen die Messeaussteller geben.

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Dabei soll das weitere Spektrum von Dämmungsmöglichkeiten, Umrüstung veralteter Technik zu modernen Möglichkeiten sowie finanziellen Bezuschussungen abgedeckt werden. Denn es gibt "viele Chancen, um Projekte zur Einsparung von Energie an bestehenden Gebäuden zu fördern", wie Laszlo Letay weiß. Der Mitarbeiter der Verbraucherzentrale ist ein alter Hase in der Branche und lange in der Energieberatungsstelle Kreis Mettmann tätig. Wie zum Beispiel alte Öl-Heizungen gegen moderne emissionsarme Gas-Brennwert-Heizungen auch in Nicht-Wohngebäuden gefördert werden, darüber informieren er und seine Kollegen. In der Erstinformation geht es grundsätzlich um "objektive Aufklärung", schließlich sei man anbieterunabhängig. Aber auch Feuchtigkeit und Schimmel, bedingt durch falsches oder unzureichendes Lüften, haben die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale im Angebot. Ebenfalls zum sechsten Mal dabei ist Torsten Bethge vom gleichnamigen Installationsbetrieb. Als fast "familiäre Messe mit kurzen Wegen" lobt er die EnergieTage. Am Stand wird es bei ihm einen Pellets-Dummy als Brennwertkessel geben. "Zum Angucken und zu Demonstrationszwecken." Christian Partes dagegen, dessen Firma sich mit Verbrauchserfassung und Abrechnungen beschäftigt, informiert nicht nur über dieses Kernthema, sondern ebenso über Rauchmelder. Bekanntermaßen können die, richtig installiert, Leben retten. Für Neubauten gibt es die Rauchmelder-Pflicht in fast allen Bundesländern schon länger, in älteren Gebäuden wird diese Verpflichtung ab 2017 gelten. Welche Modelle zur sicheren Ausstattung es gibt, wie sie sich miteinander vernetzen lassen und alles drumherum, soll an den Messetagen geklärt werden.

Auch Oliver Grzyvaczyk will die Chance nutzen, sich und das Angebot seines Betriebs zu präsentieren. "Wir beraten gerne in Sachen zukunftsweisender Energienutzung, wie zum Beispiel Heizen mit Pellets oder Wärmepumpentechnik, außerdem informieren wir umfassend über die staatlichen Fördermöglichkeiten."

Angesichts dauerhaft hoher CO2-Werte und globaler Bestrebungen, das Klima zu schützen, sind EnergieTage bitter nötig. Zumal solche Maßnahmen, richtig angewandt, das eigene Portemonnaie schonen.

Quelle: RP
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