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Mettmann
Jubi kann erst 2021 schöner werden

Mettmann: Jubi kann erst 2021 schöner werden
Sorgenkind Jubiläumsplatz: Der Platz muss dringend attraktiver werden. Ansonsten herrscht dort weiter Tristesse pur. FOTO: DJ
Mettmann. Ein Arbeitskreis soll die Vorschläge aus der Bürgerschaft auf ihre Umsetzbarkeit prüfen. Von Christoph Zacharias

Ein Arbeitskreis wird die zahlreichen Vorschläge aus der Bürgerschaft - es gab dazu einen Workshop im Januar - zum Innenstadtkonzept auf ihre Umsetzung prüfen. Auf 15 Seiten stehen kleingedruckt die zahlreichen Wünsche und Verbesserungs-Vorschläge, doch nicht alles ist umsetzbar. "Oft handelt es sich um Privateigentum, das nur mit der Zustimmung des Besitzers verändert werden kann", sagte Fachbereichsleiter Kurt Werner Geschorec im Planungsausschuss. Einige Vorschläge scheitern aus Kostengründen oder sind unrealistisch. Beispiele: Fahrstuhl an der Chinesischen Treppe zum Lavalplatz oder Abriss des Eckgebäudes (ehemals Videothek) an der Schwarzbachstraße sowie der Kreissparkasse.

Im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Jubiläumsplatzes drängen die Fraktionen auf eine schnelle Vorgehensweise. Man will nicht denselben Fehler machen, der im Frühjahr für große Diskussionen und Proteste in der Bürgerschaft gesorgt hatte: Sperrung der Schwarzbachstraße - und auf dem Jubi tut sich nichts. Im nächsten Jahr soll das Verkehrskonzept (Sperrung Schwarzbachstraße bis zu den Tiefgaragen, Umbau Breite Straße und Flintrop-Straße)umgesetzt werden. Dass sich just zu diesem Zeitpunkt auf dem Jubi etwas verändert, ist mehr als fraglich. Denn bei allen Veränderungsvorschlägen weist die Verwaltung auf das Datum 2020/2021 hin. Erst dann läuft die Bindungsfrist für den Jubi ab. Da der Platz mit Landesmitteln neu gepflastert wurde, muss bis dahin abgewartet werden. Erst danach kann sich etwas in Sachen Aufhübschung tun. Beispiele für Vorschläge aus der Bürgerschaft, die den Jubi betreffen: Bäume, Blumenampeln neue Laternen, Sitzgelegenheiten. Oder einen kleinen Bach als Wasserrinne auf den Jubi verlegen. Oder eine Überdachung des Platzes. Hier meldete die Verwaltung bereits Bedenken an. Aufgrund der Tiefgarage seien solche Vorschläge technisch kaum umsetzbar.

Schutzhütte Obschwarzbach Der Gordische Knoten ist durchschlagen worden. Nach Jahren der Planung wurde beschlossen, auf der Bürgerwiese eine Schutzhütte (25 m2 und Höhe von 3,50 Meter) anzulegen. Damit erhalten besonders junge Leute in Obschwarzbach die Möglichkeit, sich zu treffen. Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans wurde beschlossen. Die Stadt beziffert die Kosten für die Ausgleichspflanzungen plus die 30-jährige Pflege der Wiese auf rund 45.000 Euro. Die Hütte selbst soll vom Bürgerverein erstellt werden. Im nächsten Jahr soll es losgehen.

Kreuzung Breite Straße/Talstraße Für den Umbau der Kreuzung, die mehr Platz für Fußgänger sowie eine barrierefreie Busbucht bietet, stehen 320.000 Euro zur Verfügung.

Kalksteinbruch Neandertal Die Politik will mit Kreis und Stadt sprechen, um eine teilweise Nutzung des Bruchs als Freizeitfläche zu ermöglichen. Bei der Bezirksregierung gab's Vorbehalte.

Quelle: RP
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