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Mettmann
Kein Betonklotz an der Johannes-Flintrop-Straße

Mettmann. Die Brachfläche und die angrenzenden Grundstücke sollen mittelfristig bebaut werden.

Für Gesprächsstoff sorgt derzeit der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans 141 für die Grundstücke an der Johannes-Flintrop-Straße 19-31. Der Stadt gehören das ehemalige Tankstellengrundstück und ein Haus auf der Ecke zum Schellenberg. Die katholische Kirche ist Eigentümer des Caritas-Hauses und des kleinen Fachwerkhauses, in dem sich unter anderem eine Schuhmacherei mit Geschäft befindet.

"Wir wollen das Grundstück bebauen", sagt Bürgermeister Thomas Dinkelmann. Mit der katholischen Kirche sind bereits Gespräche geführt worden. Sie möchte die Fläche veräußern und würde sich einer Neubebauung nicht verschließen. Das Haus mit Schuhmacherei steht nicht unter Denkmalschutz. Es habe zwar eine ortsgeschichtliche Bedeutung (ehemals Kloster Maria Hilf), sei aber architektonisch nicht denkmalschutzwürdig. Die Stadt strebt eine Gesamtlösung für das Areal an: Eine Neubebauung vom Schellenberg bis fast zur Einmündung Schwarzbachstraße. "Allerdings stellen wir uns keinen Betonklotz vor, sondern ein Gebäude, das sich harmonisch ins Umfeld einfügt", sagt der Bürgermeister. Bedeutet: Ein Satteldach und ein Gebäudekomplex, der die Architektur auf der anderen Straßenseite aufnimmt. Die Schuhmacherei soll Bestandsschutz erfahren. Heißt: Kein Abriss in den nächsten drei Jahren. "Wir werden der renommierten Schuhmacherei bei Zeiten eine Ersatzlösung anbieten und die Caritas hat bereits signalisiert, dass sie Mieter in dem neuen Gebäude werden möchte". Die Stadt überlegt, die Brachfläche übergangsweise schöner zu gestalten.

(cz)
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