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Mettmann
Kopfschütteln über Pflanzaktion in der Innenstadt

Mettmann. Die gestrige Baumpflanzaktion in der Freiheitstraße/Neanderstraße hat für Kopfschütteln gesorgt. Zunächst ging es um eine Zierkirsche, die vor einer Arztpraxis gesetzt wurde. Laut einem RP-Leser versperrt der Baum den schmalen Zugang zur Praxis. Stephan Kopp, Abteilungsleiter Bauen der Stadtverwaltung, sieht das anders: Der Zugang zum Haus sei noch mit einem Rollator oder Kinderwagen erreichbar. Fazit: Der Baum bleibt stehen. Ein paar Meter weiter hatten Arbeiter ein Baumbett direkt vor kik geöffnet. Das Problem: Wenn der Baum gesetzt ist, kann das Geschäft nicht mehr seine Markise ausfahren.

Es wurde gestern Vormittag hin und her überlegt. Die Lösung: Der Baum soll ein paar Meter weiter in Richtung Kirche gesetzt werden. "Dort stört er nicht", sagt Kopp. Allerdings muss vorher geklärt werden, ob die Stadtmauer - ein Bodendenkmal - nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. "Wir können nicht Bäume einfach an einen anderen Standort setzen. Sie stehen alle in einer Flucht", sagt Kopp. Insgesamt sind 20 Bäume gepflanzt worden, sechs weitere werden im Herbst in die Erde gesetzt.

(cz)
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