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Mettmann
Kreis-SPD setzt sich für gekündigten Betriebsrat ein

Mettmann. Morgen um 10 Uhr wird es vor dem Düsseldorfer Arbeitsgericht spannend. Verhandelt wird über die bereits vergangenes Jahr ausgesprochene Kündigung des Betriebsratvorsitzenden von Georg Fischer. In der Vorverhandlung vor dem Arbeitsgericht schlug der Betriebsrat eine gütliche Einigung aus. Der Richter hatte vorgeschlagen, dass der Betriebsratsvorsitzende das Unternehmen gegen eine Abfindung von 150.000 Euro verlässt.

Der Kreisverband der SPD hat sich kurz vor dem entscheidenden Gerichtstermin an die Konzernleitung der Georg Fischer AG gewandt. Mit einem Schreiben an den Präsidenten der Konzernleitung, Yves Serra, fordern die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Kreis-Mettmann SPD, Kerstin Griese, und der Landtagsabgeordnete Manfred Krick, die Georg Fischer AG auf, die Kündigung zurück zu nehmen. Mit ihrem Vorgehen "versetze die Georg Fischer AG der Mitbestimmung der Arbeitnehmer in Deutschland und speziell im Mettmanner Unternehmen einen schweren Schlag".

Die SPD betont in ihrem Brief, dass sie stolz auf die betriebsverfassungsrechtliche Mitbestimmung und die hierdurch in der Sozialpartnerschaft erreichten Werte und Erfolge sei. Griese und Krick sprechen dem Betriebsratvorsitzenden ihre Solidarität aus. Die IG Metall will vor dem Gericht demonstrieren.

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