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WÜlfrath
Küche in Notunterkunft brennt

WÜlfrath. Ein Bewohner kam mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Nach einem Brand in der Küche eines Mehrfamilienhauses an der Straße Maushäuschen hat am Dienstagmittag ein Bewohner eine schwere Rauschgasvergiftung erlitten. Der Mann wurde mit dem Rettungswagen nach Düsseldorf in die Uni-Klinik gebracht.

Wie Einsatzleiter Sven Salomon unserer Zeitung berichtete, hatte gegen 13.40 Uhr Fett in einer Pfanne auf dem Herd Feuer gefangen. Hausbewohner versuchten, die Flammen mit einem Schaumlöscher zu bekämpfen, statt mit einem Deckel zu ersticken. Denn so kam es zu einer Fettexplosion, gleichwohl war der Brand von ihnen beim Eintreffen der Feuerwehr gelöscht.

Die Wülfrather Einsatzkräfte evakuierten alle Bewohner des Achtfamilien-Hauses. Zudem belüfteten sie die Räume der Brandwohnung, die wegen der Flammen in der Küche vorerst nicht bewohnbar ist.

Der Schaden in dem Haus, das die Stadt Wülfrath als Notunterkunft nutzt, beträgt nach ersten Schätzungen 25.000 Euro. In Wülfrath war nach der Alarmierung gestern Mittag Sirenenalarm ausgelöst worden. Auch ein Löschzug der Feuerwehr Mettmann wurde angefordert. Doch noch auf der Anfahrt wurden die Kräfte wieder abbestellt.

(tws)
 
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