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Mettmann
Landesbetrieb saniert Straßen für Tour de France

Mettmann. Derzeit wird die L 239 durchs Schwarzbachtal ausgebessert. Am 8. August wird die B 7 großflächig erneuert.

Die Tour de France 2017 macht's möglich: Der Landesbetrieb Straßen NRW ist derzeit dabei, die Straßendecke der L 239 durch das Schwarzbachtal zu sanieren. Denn die Tour führt über diese Straße. Es geht dabei nicht um den Endausbau und/oder die Verbreiterung der Straße, sondern um Reparaturen. Die Arbeiten, so ein Sprecher des Landesbetriebs Straßenbau, sollen zwei bis drei Wochen dauern. Probleme gibt's offenbar mit der Baustellenampel. Die Grünphase sei definitiv zu kurz, berichtete ein Autofahrer. Nach der L 239 soll auch die Talstraße im Neandertal saniert werden.

Einen Vorgeschmack auf die Tour de France gibt es am 18. September 2016 mit dem "Race am Rhein" vom Start-/Zielpunkt Berliner Allee, Höhe Steinstraße in Richtung Neandertal und zurück.

Die Stadt Mettmann wird am 2. Juli 2017 Durchfahrtsort für die 2. Etappe der "Tour de France 2017" sein. Die Strecke durch Mettmann führt von Erkrath kommend am Neanderthal Museum vorbei über die Talstraße - Ringstraße - Am Kolben - Düsseldorfer Straße - Ratinger Straße durch das Schwarzbachtal nach Ratingen.

Ortswechsel: Der Landesbetrieb Straßen NRW saniert ab dem 8. August den Südring (Bundesstraße 7). Die Arbeiten, so Projektleiter Dietmar Giesen, sollen im April/Mai des nächsten Jahres enden. Die Arbeiten seien notwendig, so Giesen, weil die Verschleißschichten erneuert werden müssen. Zwei neue Decken werden vom Peckhaus bis Drinhausen (Elberfelder Straße) aufgebracht. In den Kreuzungsbereichen wird die gesamte Straßen mit Unterbau erneuert. Die Arbeiten müssten sein, da der Südring durch den Lkw-Verkehr stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Es hätten sich Spurrillen gebildet, die Griffigkeit in den Kurven habe nachgelassen. Der Verkehr wird als Einbahnstraße an der Baustelle vorbei geführt. In der anderen Richtung müssen Umleitungen gefahren werden. Teilweise durch die Städte Mettmann und Erkrath, aber auch über die Autobahn. "Wir bilden Abschnitte, etwa vom Peckhaus bis zum ersten Kreisverkehr, um die Umwege für die Autofahrer so klein wie möglich zu halten." Dennoch werde es zu Behinderungen kommen, sagt Giesen.

(cz)
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