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Die Projekte der Landtagswahlkandidaten
Michaele Gincel-Reinhardt - Die Linke

Landtagswahl - Michaele Gincel-Reinhardt stellt sich vor
Landtagskandidatin Michaele Gincel-Reinhardt tritt für die Linke an. FOTO: dj
Mettmann. Es ist nicht so, dass sie sich bisher nicht für Politik interessiert hat und nun, im Rentenalter, die soziale Gerechtigkeit für sich entdeckt hätte: Sympathisiert habe sie schon immer mit der Ideologie der Partei "Die Linke", sagt Michaele Gincel-Reinhardt. Parteimitglied ist sie jedoch erst seit zwei Jahren.

Seither ging alles sehr schnell: Im August 2016 wurde sie Kreissprecherin, und im Mai wird sie für als Direktkandidatin (Listenplatz 15) bei der Landtagswahl antreten.

Bereits aus ihrer früheren Tätigkeit als Erzieherin und ihrem Engagement im Kinderschutzbund Rheinland-Pfalz weiß Gincel-Reinhardt, wie schwer gleiche Bildungschancen für Kinder aus sozial benachteiligten Familien zu erreichen sind. "Es ist ein Skandal, dass Familien mit Kindern ein höheres Armutsrisiko haben als Menschen ohne Kinder. Es ist ein Skandal, dass in unserem Land jedes vierte Kind in Armut aufwachsen muss", fasst sie zusammen, was sich in unserem Land nach ihrer Ansicht dringend ändern muss. Gerechte Bezahlung, neue Arbeitszeitmodelle und ausreichend Ausbildungsplätze gehören ebenfalls dazu.

Dass die linken Ziele nicht die aller Wähler sind, weiß sie gut. "Machen Sie mich nicht fertig", bat sie Redakteur Oliver Wiegand vor einer von ihm moderierten Diskussion zur Wahl. Er versprach und hielt es. Sollte sie gewählt werden, hat sie genügend Zeit für die genannten Ziele: Im Sommer geht die Diplom-Bibliothekarin und langjährige Leiterin der Erkrather Stadtbücherei in Rente. Kulturelle Angebote gehören für die Mutter von vier Kindern zur öffentlichen Daseinsvorsorge, deren Fortbestand ihr am Herzen liegt.

 

 
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