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Mettmann
Mad Man's Barn liefert im Rio's astreine Arbeit ab

Mettmann. Die Klassikrocker aus Düsseldorf stellten in Mettmann die Stücke ihrer neuen CD "Still in Service" vor. Von Lars Mader

Mit großer Gelassenheit lässt Oliver Ritzkat seine Rio's Bar weiter zur Musikmarke reifen. Bei einer Besprechung mit Kulturamtschefin Marion Buschmann wurde das besonders vielversprechende Vorhaben eines neuen Bandwettbewerbs für das kommende Jahr auf den Weg gebracht. Damit bis dahin die Zeit nicht stillsteht, begrüßt Ritzkat in steter Regelmäßigkeit klangvolle Kleinode der regionalen Musikszene.

Am umkämpften Samstagabend gaben sich die grobgeografisch als Düsseldorfer zu verortenden Klassikrocker Mad Man's Barn die Ehre. In einem kleinen Safe führten sie die Erstauflage ihrer neuen CD "Still in Service" mit. Konzerte zur Albumveröffentlichung gelten im Bühnenbetrieb als Filethappen und so lag dem Ganzen schon vor Beginn ein Zauber inne. Die vier Männer der Rockriege stärkten sich unmittelbar vor den Auftritt noch im nahen Imbiss, während die beiden Sängerinnen an frischer Luft die Sekunden zum ersten Vorhang herunterzählen. "Wir waren satt nach dem Soundcheck" erklärte Alexandra, die gemeinsam mit ihrer Freundin seit Oktober zur Gruppe gehört: "Die Lieder waren vor einem Jahr schon so gut wie fertig eingespielt, aber irgendetwas fehlte noch." Als sie ihre Stimmen in einer zusätzlichen Studioeinheit wie Blattgold auf die bestehenden Spuren auftrugen, war die neue Platte zur runden Sache geworden. Auf dem Cover posiert die ganze Gang am Oldtimer lehnend vor dem uramerikanischen Franky's Diner in Bochum.

Zur Premiere spielten sie alle 13 von Bandkopf Markus verfassten Lieder der präsentierten Scheibe vor. Ein Zuschauer konnte bereits alle Texte fehlerfrei mitsingen. Tontechniker Andreas Rinke, in dessen Langenfelder Studio innerhalb von zwei Tagen der Opus eingespielt worden ist, kommt selten zu öffentlichen Vorstellungen der von ihm abgemischten Bands. Doch mit Blick auf Sängergitarrist Markus lobt er: "Es ist einfach schön, jemandem zuzuschauen, der weiß, was er tut." Vergleiche hinken, aber das selbstversunkene Spiel von Markus ähnelt auffällig dem Schliff des Bluesgiganten Mark Knopfler. Einer der gespielten Songs heißt gar eng verwandt zu einem Dire Straits-Hit "You're so far away", doch Mad Man's Barn mauern ihre Klangwand um einiges härter.

Quelle: RP
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