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Kreis Mettmann
Mediziner informieren über Organspende

Kreis Mettmann. Heute kostenfreie Veranstaltung im Johanneshaus in Mettmann. Es gibt Beispiele aus der Praxis.

"Organspende und Organtransplantation - Gibt es auch Alternativen?" lautet der Titel des 9. Arzt-Patienten-Seminars, das die Selbsthilfe Organtransplantierter NRW mit Unterstützung der Selbsthilfekontaktstelle des Kreises Mettmann am heutigen Mittwoch, 14. September, von 14 bis 18 Uhr im Johanneshaus in Mettmann (Düsseldorfer Straße 154) veranstaltet.

Etwa 10.000 Menschen stehen auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Doch die Zahl der Organspenden in Deutschland ist nach wie vor zu gering, so dass eine steigende Anzahl der Patienten stirbt.

Die Organtransplantation ist für viele erkrankte Menschen trotz des medizinischen Fortschritts die einzig verbleibende lebensrettende Therapie. Jedoch gibt es eine zunehmende Diskrepanz zwischen dringend notwendiger Transplantation und der Anzahl und Qualität der Spenderorgane.

Die mittlerweile verfügbaren Stabilisierungs- und Überbrückungssysteme bieten den Patienten trotz teils sehr hoher Sicherheit keine Dauerlösung und sind in vielen Fällen mit einer verminderten Lebensqualität und einer unklaren Langzeitperspektive verbunden, sagt der Veranstalter.

Aus diesem Grund wird während des Seminars die Fragestellung nach Alternativen zu den etablierten Ersatzverfahren diskutiert. Fachmediziner erläutern anhand von Praxisbeispielen Perspektiven, Möglichkeiten und Ziele in der Transplantationsmedizin. In einer Podiumsdiskussion im Anschluss an die Fachvorträge gibt es Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Eingeladen sind Organtransplantierte und deren Angehörige, Wartepatienten auf ein Spenderorgan, VAD-Patienten sowie alle, die sich mit dem Thema Organspende auseinandersetzen.

Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenlos. Anmeldungen nimmt Hans J. Schmolke von der Selbsthilfe Organtransplantierter NRW entgegen, Tel. 02053/923480, E-Mail "mailto:shgtxhansj.schmolke@gmx.de" .

Das komplette Seminarprogramm ist im Internet unter "http://www.selbsthilfe-organtransplantierter-nrw.de" nachzulesen.

Quelle: RP
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