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Kreis Mettmann
Mehr Wald- und Erholungsflächen im Kreis

Kreis Mettmann. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche im Kreis hat sich in zehn Jahren um 8,7 Prozent verringert.

Laut Zahlen von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hat sich die Landwirtschaftsfläche im Kreis Mettmann in den letzten zehn Jahren um 8,7 Prozent verringert. Ein Zuwachs ist hingegen bei Wald- und Erholungsflächen zu verzeichnen.

So erhielt die Waldfläche im Kreis seit 2005 einen Zuwachs von gut acht Quadratkilometern. Das entspricht einem Plus von 11,5 Prozent. Damit bestehen rund 20 Prozent der Gesamtfläche des Kreises aus Wald. Den größten Anteil hierbei haben Ratingen (25,8 km²) und Velbert (17,8 km²).

Die kreisweite Erholungsfläche stieg sogar um 33,7 Prozent - von gut 17 Quadratkilometern auf 23. Den größten Zuwachs weist die Stadt Heiligenhaus aus: Mit rund 104 Prozent von knapp einem Quadratkilometer auf 1,6.

Wie in ganz NRW (-3,2 Prozent) ist auch im Kreis Mettmann ein Rückgang der Landwirtschaftsfläche zu verzeichnen: Seit 2005 nahm diese um gut 14 Quadratkilometer ab und liegt nun bei 152 Quadratkilometern. NRW weit nimmt die Landwirtschaft mit über 16 547 Quadratkilometern jedoch noch immer 48,5 Prozent der Gesamtfläche ein. Ein Rückgang ist auch bei den Betriebsflächen, die beispielsweise Lagerplätze, Halden und Abbauland mit einschließen, zu verzeichnen. Diese sind in den letzten zehn Jahren um rund 1,3 auf sieben Quadratkilometer (-15,6 Prozent) geschrumpft.

Eine Kreisstadt ist in Nordrhein-Westfalen führend: Bei der Wasserfläche liegt Monheim mit 12,7 Prozent (rund 3 km²) auf Platz eins. Kreisweit nahm die Wasserfläche mit 4,6 Prozent leicht zu.

www.it.nrw.de

(höv)
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