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Mettmann
Kids lernen Traumberufe bei der Stadtranderholung kennen

Mettmann: Kids lernen Traumberufe bei der Stadtranderholung kennen
Gestern haben die Kinder Schüsseln aus Papier gebastelt. FOTO: Janicki, Dietrich (jd-)
Mettmann. Das Gemeindezentrum Mettmann-West an der Donaustraße ist derzeit fest in Kinderhand. Die Diakonie veranstaltet die alljährliche Stadtranderholung. Seit mehr als 30 Jahren haben Kinder hier die Gelegenheit, einen Teil der Sommerferien mit einem sinnvollen Freizeitprogramm zu nutzen. Von Christoph Zacharias

Ein neues Leitungsteam mit Natalie Köster, Nils Krefting und Lina Schlaf hatte das Motto der diesjährigen Ferienfreizeit festgelegt. Es geht um das Thema Traumberufe. An 15 Tagen lernen die Teilnehmer beispielsweise die Berufsbilder eines Piloten, Astronauten, Polizisten oder Feuerwehrmannes auf spielerische Art und Weise kennen.

"Die Polizei hat uns besucht, und zwar mit Streifenwagen. Die Beamten haben sogar kurz das Blaulicht eingeschaltet", berichtet Natalie Köster. "Die Kinder durften in das Auto steigen, sie probierten die Schutzwesten und die Handschellen aus".

Die Kinder und Jugendlichen sind an vier Tagen in der Woche im Evangelischen Gemeindezentrum Donaustraße, an drei Mittwochen geht es raus auf Erkundungstour. "Der Ausflug in das Museum der Arbeitswelten (Dasa) in Dortmund war toll", sagt Lina Schlaf. Am Mittwoch geht es in den Duisburger Zoo. "Die Kids werden dann auch einen Blick hinter die Kulissen werfen", sagt Köster.

Die Traumberufe von Mädchen und Jungen FOTO: Dietrich Janicki

Im Gemeindezentrum können die Kinder unter mehreren Workshops rund um die Berufe frei wählen, wie sie den Tag verbringen wollen. Es werden Gesellschaftspiele angeboten, es gibt eine Bastel-, eine Sport- und eine Draußengruppe und eine Theatergruppe, die für das Abschlussfest am 16. Juli eifrig probt. Teilnehmen können 100 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren. In diesem Jahr sind es allerdings nur 89 Kids, davon fünf mit Handicap. "Die Offenen Ganztagsgrundschulen bieten ebenfalls ein Ferienprogramm an. Deshalb ist die Teilnehmerzahl etwas geschrumpft", sagt Krefting. Für das erste Kind werden 100 Euro, für das zweite Kind 70 Euro gezahlt. Ein Ganztagsplatz kostet 170 Euro (inklusive warmes Mittagsessen). Für jedes weitere Kind müssen 100 Euro gezahlt werden.

Pius (7) gefällt es im Gemeindezentrum West. "Ich bastele besonders gern. Gestern haben wir aus einem Schuhkarton ein Gefängnis gebastelt." Julia (10) steht ebenfalls auf Basteln, spielt aber auch gerne draußen. "Das Außengelände ist toll", sagt sie. Bei der Hitze der vergangenen Tage haben sich die Kinder in einem großen Plantschbecken abgekühlt. Ja, und welchen Traumberuf, möchten Pius und Julia ergreifen? Pius weiß es noch nicht und Julia schwankt zwischen Tierärztin und Blumenverkäuferin. Beide haben aber noch Zeit bis zur endgültigen Berufswahl.

Quelle: RP
 
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