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Mettmann
Mettmanner machen bei Abfall-Recycling mit

Mettmann: Mettmanner machen bei Abfall-Recycling mit
Andreas Neumann vom Mettmanner Recyclinghof am neuen Standort der Grünabfall-Container. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Die Gesamtmenge aller Abfälle zur Verwertung hat zugenommen.In 2014 wurden 2468 Tonnen Grünabfall an den Sammelstellen erfasst. Von Christoph Zacharias

Die Mettmanner entwickeln sich zu Abfallexperten in Sachen Wiederverwertung. Dies geht aus der aktuellen Abfallbilanz hervor. Die Gesamtmenge aller Abfälle zur Verwertung (Bioabfälle, Grünabfälle, Altpapier, Altglas, Leichtstoffe, Altholz, Alttextilien, Metall-Schrott und E-Schrott) hat in 2014 gegenüber dem Vorjahr um fast neun Prozent zugelegt und beträgt 12 434 Tonnen (2013: 11 448 Tonnen).

Die deutliche Mengenzunahme der Abfälle zur Verwertung resultiere insbesondere aus der im Vergleich zu den Vorjahren erheblich gestiegenen Grünabfallmenge, sagt Abfallberater Wolfgang Orts. In 2014 wurden 2468 Tonnen Grünabfall an den städtischen Sammelstellen erfasst (2013: 1628 Tonnen). Orts: "Das enorme Grünabfallaufkommen im vergangenen Jahr liegt überwiegend in den durch den Orkan Ela verursachten Schäden begründet". Auch die Bioabfallmenge ist deutlich gestiegen und beträgt 2945 Tonnen im Jahr 2014 (2013: 2720 Tonnen). Ein Grund ist die Zunahme der Haushalte, die über eine Biotonne verfügen. Das Altpapieraufkommen ist mit 3292 Tonnen gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (2013: 3325 Tonnen). Dagegen ist die Altglasmenge um mehr als drei Prozent gesunken (2014: 912 Tonnen gegenüber 944 Tonnen im Vorjahr), während das LVP-Aufkommen (Gelbe Säcke) im gleichen Zeitraum um rund vier Prozent zunahm. Nahezu unverändert ist das Altholzaufkommen mit 988 Tonnen in 2014 (2013: 1005 Tonnen). Wolfgang Orts: Rund 25 Prozent der im Rahmen der Sperrmüllabfuhr angemeldeten Möbel, Einrichtungsgegenstände und des sperrigen Hausrats werden getrennt als Altholz erfasst und der Wiederverwertung zugeführt (2014: 468 Tonnen gegenüber 500 Tonnen im Vorjahr). Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr 520 Tonnen Altholz auf dem Recyclinghof angenommen (2013: 505 Tonnen). Die Gesamtmenge der Abfälle zur Beseitigung bewege sich seit drei Jahren nahezu konstant um 7950 Tonnen und beträgt 7955 Tonnen im Jahr 2014 gegenüber 7927 Tonnen in 2013. Die Restmüllmenge liegt mit 6620 Tonnen in 2014 geringfügig über dem Wert im vergangenen Jahr (6538 Tonnen). Im Jahr 2014 sind rund 171 Kilogramm Restmüll je Einwohner angefallen (2013: 169 Kilogramm).

Das Aufkommen des Sperrmülls zur Beseitigung ist dagegen um mehr als drei Prozent geringer als im Vorjahr und beträgt 1335 Tonnen (2013: 1384 Tonnen). Im Rahmen der Sperrmüllabfuhr wurden rund 468 Tonnen Altholz eingesammelt (2013: 500 Tonnen). In der Sperrmüllmenge zur Beseitigung sind auch die nicht verwertbaren Sperrmüllgegenstände enthalten, die im Bringsystem auf dem Recyclinghof und im Rahmen des Sperrmüll-Schnellservice ("Sperrmüll-Blitz") jeweils kostenpflichtig erfasst werden. Auf dem Recyclinghof werden mittlerweile mehr als 10 Prozent des gesamten Sperrmüllaufkommens von den Mettmanner Bürgern gegen Zahlung einer Sondergebühr entsorgt.

Quelle: RP
 
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