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Mettmann
Mettmanner nähen Kuscheldecken für Flüchtlinge

Mettmann. Es werden noch weitere Näherinnen gesucht.

Fleißige Mettmannerinnen haben im Rahmen der Hilfsaktion "minidecki" in ihrer Freizeit kuschelige Decken genäht - 62 an der Zahl. Diese Decken sind an die Ehrenamtlichen der Caritas übergeben worden. Diese ehrenamtlichen Helferinnen unterstützen die Flüchtlingsfamilien in den Unterkünften, sie wissen, welche Familie was braucht und welchem Kind mit einer handgenähten Decke eine große Freude gemacht werden kann. Koordiniert wird diese ehrenamtliche Aktion von Caritas-Flüchtlingsberaterin Yasemin Yavuz.

Das Projekt "minidecki" wurde im Mai 2015 in Deutschland ins Leben gerufen. Es kommt ursprünglich aus der Schweiz. Der Kerngedanke lautet: Jedes Flüchtlingskind, das nach Deutschland kommt, braucht eine kuschelige Decke.

Aus Stoffresten und gebrauchter Bettwäsche und einem weichen Inlett werden von vielen freiwilligen Näherinnen Decken angefertigt. Frauen aus Mettmann haben nun schon 62 Kuscheldecken genäht. Die Bewohner der Unterkunft an der Danziger Straße, darunter viele Kinder, freuten sich über die warmen Decken.

Ansprechpartnerin für das Projekt "minidecki" im Kreis Mettmann ist Marianne Hug. Sie sucht Näherinnen, denen sie die Anleitung gibt, sie sammelt Stoffspenden und schließlich die fertigen Decken, die mit Unterstützung einer offiziellen Stelle an die Kinder weitergegeben werden.

Es werden weiter Näherinnen und Stoffspenden gesucht, damit alle Flüchtlingskinder in Mettmann versorgt werden können.

Für Fragen, Informationen und Stoff-Spenden ist Marianne Hug unter der Nummer 02104-82282 oder per E-Mail an mettmann-minidecki@gmx.de zu erreichen. Die Webseite zum Projekt: "http://www.minidecki.de".

Für Fragen zur Flüchtlingsbetreuung der Caritas in Mettmann steht Yasemin Yavuz gerne zur Verfügung, Telefon: 02104-926217.

Quelle: RP
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