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Mettmann
Nach dem Karnevalszug: Gedränge in den Kneipen

Nach dem Karnevalszug 2016 in Mettmann: Gedränge in den Kneipen
Alle Jahre wieder: Im Braukeller am Tannisberg herrschte ausgelassene Stimmung bis spät in die Nacht. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Zeitweise war kein Durchkommen mehr.

Direkt nach dem Karnevalszug strömten die Jecken in die umliegenden Kneipen. Das Frankenheim auf dem Jubi war wenige Minuten nach Zugende brechend voll. Aber auch vor dem Eingang, wo ein großer Bierpavillon stand, feierte eine riesige Menschentraube.

Etwas beschaulicher ging es im Irish Pub Dingle`s auf dem Markt zu. "Hier kann man wenigstens sitzen und ein bisschen entspannen", sagte Franz Lang. Dagegen herrschte tolle Stimmung auf der anderen Seite des Marktes.

"Im Türmchen" knubbelten sich die Jecken, sangen kräftig mit bei den Ohrwürmern wie "ne Kölsche Jung", "Drink doch ene met" oder Helene Fischers "Atemlos". Nicht aus der Ruhe bringen ließ sich Wirt "Nico". Er nahm die Bestellungen an und zapfte routiniert die Biere. "Ich bin rund 40 Jahre im Geschäft. Da kann mich so ein Andrang nicht erschüttern."

Über regen Besuch freute sich Wirtin Dora vom "Mettmanner Hof". Sie hatte ihr Personal aufgestockt, um den Betrieb zu bewältigen. DJ Olaf sorgte dafür, dass das altersmäßig gemischte Publikum viel tanzte. Im "Tib Tap" am Adlerberg hatte Wirt Marc Markovic alles im Griff, so dass die vielen Gäste ausgiebig feierten.

So bunt war der Zug in Mettmann FOTO: Janicki, Dietrich

In der Espressobar Beccofino fanden sich viele Stammgäste ein. Inhaber De Martino hatte zur Feier des Tages sogar Fassbier im Ausschank. Sein Bruder Francesco kam mit dem Zapfen kaum nach.

Zu den Gästen gehört auch Harald Birkenkamp, früher Bürgermeister der Karnevalshochburg Ratingen. "Ich war jetzt zwei Tage in Ratingen im Karnevalstrubel. Was aber hier in Mettmann beim Karnevalszug auf die Beine gestellt wurde, war einfach klasse", schwärmte er.

Einmal mehr war der "Braukeller" der absolute Hit in der Karnevals-Kneipenszene. Vom frühen Samstagnachmittag bis spät in den Abend hinein herrschte dort Hochbetrieb. DJ Ralf hatte wieder einmal das richtige Händchen für die karnevalistischen Ohrwürmer - es wurde geschunkelt und getanzt.

(K.M.)
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