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Mettmann
Nachdenken über großen Spielplatz in Süd

Mettmann. Die Stadtteilkonferenz überlegt zusammen mit Bürgern ein Konzept für die Fläche am Steinbruch. Von Christoph Zacharias

Die Stadtteilkonferenz diskutierte jetzt über die Zukunft des Spielplatzes Am Steinbruch. In Zusammenarbeit mit der Stadt Mettmann möchten die Mitglieder der Stadtteilkonferenz, zu denen auch die Spielplatzpaten gehören, diesen Platz zu einem Bewegungsraum für Jung und Alt entwickeln. Das 13600 Quadratmeter große Gelände hinter der Hadynstraße wird nur zu einem geringen Teil für Freizeitaktivitäten genutzt. Im hinteren Bereich befinden sich Spielgeräte für Kleinkinder, aber auch für Jugendliche. Ferdinand Ortmann, städtischer Abteilungsleiter und zuständig für die 70 Spielplätze in der Kreisstadt, listete auf, welche Geräte auf dem Spielplatz vorhanden sind: Doppelschaukel, Kletternetz, Federwippler, Sandkasten, vier Tischtennisplatten, Reckstangen, Spielhaus, ein Basketballfeld und ein Bolzplatz. Die meisten Spielgeräte seien in einem guten Zustand. Allerdings sei ein Schaukelsitz kaputt, das Spielhaus sei marode und alte Infokästen müssten entfernt werden. Ein Problem, so Ortmann, seinen die freilaufenden Hunde auf dem Spielplatzareal. Spielplatzpatin Nicola Hengst-Gohlke verteilte einen Umfragebogen, auf dem Anwohner ihre Wünsche und Meinungen zum Spielplatz und zur künftigen Nutzung artikulieren können. Bis nach den Sommerferien sollen die Antworten ausgewertet und ein Konzept erstellt werden. Über mögliche Kosten soll erst später diskutiert werden.

Vor zehn Jahren existierte bereits eine Spielplatz-Initiative in Mettmann-Süd. Engagierte Eltern gestalteten den Spielplatz Am Steinbruch neu. Die Stadt legte ein Basketballfeld an, das aufgrund von Anwohnerprotesten wieder abgebaut werden musste.

Quelle: RP
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