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Mettmann
Narren feiern lieber im Trockenen

Fotos: Narren feiern in Mettmann lieber im Trockenen
Fotos: Narren feiern in Mettmann lieber im Trockenen FOTO: Janicki, Dietrich (jd-)
Mettmann. Ein Streifzug an Altweiber durch die Kreisstadt: Rathaus, Kreishaus, Gemeindehaus und Kneipen. Von Christoph Zacharias

Discostimmung im Foyer des Ratssaals: Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Gäste feierten gestern ausgelassen bei närrischer Musik eine Altweiberparty. DJ André aus Haan sorgte für fetzige Rhythmen. Auffallend die bunten Kostüme: Kämmerer Reinhold Salweski entwickelte als Küchenchef kreative Haushaltsrezepte, Bürgermeister Thomas Dinkelmann schlüpfte in ein Karnevals-Präsidenten-Kostüm und Pressesprecherin Silvia Nolte ging als Kätzchen. Edgar Küchler, Bauunternehmer aus Mettmann, hatte seine Partnerin Claudia aus Königswinter mitgebracht; beide kostümiert als Schotten.

Im Evangelischen Gemeindehaus erfreuten sich Gäste an einer Büttenrede von Dr. Martin Müschenich. Christine Heddrich hatte eine Hänsel und Gretel Geschichte in Mettmanner Platt vorgetragen. Eine Polonaise sorgte für gute Stimmung.

Im Kreishaus steppte gestern Nachmittag der Bär. 350 bunt verkleidete Narren tanzten nicht nur nach Karnevalsschlagern. Mittendrin rockte Kreisdirektor Martin Richter als Harlekin. Er prämierte das schönste Kostüm: Queen Elizabeth gab sich in Mettmann die Ehre. Da stimmte alles. Persönlich gefiel dem Schreiber diesen Zeilen eine Löwensenf-Tube auf zwei Beinen. In der Kantine gab's fast keinen Platz mehr. Auch auf den Fluren herrschte Gedränge. Übrigens: Einige Narren, die zuvor im Rathaus gefeiert hatten, trafen sich später im Kreishaus.

Als gegen 18 Uhr die Lichter im Kreishaus ausgingen, wechselten die Jecken in die Gaststätten. Im Frankenheim herrschte bereits am Nachmittag ausgelassene Feierstimmung. Doch es gab noch Platz. Am Abend ging die Party richtig los. DJ Dirk heizte den Gästen kräftig ein. Auch im Türmchen und im Braukeller steppte der Bär. Wer es ruhiger haben wollte, konnte ins Beccofino gehen. Dort war Claudia, eine gebürtige Kölnerin, für die Musik verantwortlich. Klar, hier wurde auch kräftig geschunkelt und mitgesungen. Die Narren übten schon für den Karnevalssamstag. Dann herrscht Ausnahmezustand.

Quelle: RP
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