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Mettmann
Neue deutsche Staatsbürger bekommen Urkunde

Mettmann. Premiere: Bürgermeister Thomas Dinkelmann hat im Stadtgeschichtshaus die neuen Staatsbürger, die in Mettmann leben, begrüßt, willkommen geheißen und ihnen eine Urkunde mit Namen und der Gratulation zur Einbürgerung verleihen.

40 Einladungen hatte die Stadtverwaltung verschickt, lediglich zehn Menschen kamen ins Stadtgeschichtshaus. Unter ihnen ist Crescentia Boakye-Yiadom aus Ghana. Sie lebt seit vier Jahren in Mettmann, vorher in Düsseldorf. Die 16-jährige Gymnasiastin spricht fließend Deutsch. Hat einen "gemischten" Freundeskreis, also Ghanaer und Deutsche. "Ich fühle mich in Deutschland wohl, allerdings fühle ich mich auch ein bisschen wie ein Ghanaer."

Auch Tagyeba Ahmad (29) fühlt sich in Mettmann wohl. Ihre Familie stammt aus Pakistan. Seit sechs Jahren lebt sie in Deutschland, zusammen mit ihrem Mann Mutmid (30), der als Internist im Evangelischen Krankenhaus arbeitet. "Jeder Ausländer sollte die deutsche Staatsangehörigkeit anstreben und sich integrieren", sagt Tagyeba Ahmad.

In der Kreisstadt Mettmann haben fast 14 Prozent der Bürger einen Migrationshintergrund. Und es werden immer mehr. Ihre Integration sei eine große gesellschaftliche Aufgabe, mit der sich auch die Stadtverwaltung Mettmann intensiv auseinandersetzen müsse, sagte Dinkelmann. "Einbürgerung und Integration sind kommunale Aufgaben, deren Erfolg maßgeblich sein wird für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt."

Glückwünsche gab's von Luciana Martena, der Vorsitzenden des Integrationsrates. Sie kam mit 14 nach Deutschland und lebt seit vier Jahren in Mettmann. Sie hat unlängst ihren Einbürgerungsantrag abgegeben. "Sie sind auch ein Stück Mettmann", sagte sie an die Gäste gerichtet.

(cz)
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