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Mettmann
Neues Pflaster muss teilweise aufgenommen werden

Mettmann: Neues Pflaster muss teilweise aufgenommen werden
Weil die verlegten Rohre für den Einzug von Stromkabeln zu eng waren, musste am Lavalplatz das Pflaster teilweise wieder entfernt werden. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Nicht alles läuft rund auf der Baustelle in der Innenstadt. So musste das neu verlegte Pflaster an einigen Stellen auf dem Lavalplatz aufgenommen werden, weil die Firma, die die Stromkabel für die Stelen verlegt, das Kabel nicht durch die vorgesehenen Rohre (zu eng) schieben konnte. Von Christoph Zacharias

Weiteres Problem: Die Fundamente der Stelen auf dem Lavalplatz stehen nicht in der Flucht zu den Stelen auf dem Königshofplatz. Also neues Pflaster auf und neues Fundament ein paar Zentimeter nach links oder rechts.

Die archäologischen Bodenfunde und ihre Dokumentation haben zu zeitlichen Verzögerungen der Arbeiten geführt, teilweise bis zu zwei Wochen. Aus einem Sondertopf, so Abteilungsleiter Stephan Kopp, werden diese Ausfallzeiten an die Baufirmen gezahlt.

Die Versorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser, Kanal) liegen alle in der Erde. Lediglich in der Mühlenstraße wird im nächsten Jahr ein neuer Kanal verlegt. Vor dem Café Beccofino haben Arbeiter bereits einen großen Kreis (12 Quadratmeter) aufs Pflaster gesprüht. Dort wird (vermutlich, so Kopp) ab Ende Februar ein Entwässerungsbauwerk in die Erde gesetzt. Die Baugrube hat eine Tiefe von fünf Metern. Die Bauarbeiten, so Kopp, werden zwei Monate betragen.

Derzeit wird die Neanderstraße gepflastert. Ende nächster Woche sollen die Bauarbeiten vor Lensing beendet sein. Die untere Bismarckstraße wird bis auf die Fahrbahn noch in diesem Jahr (Bürgersteige) neu gestaltet. Drei Parkplätze fallen vor dem alten Konsum weg. Die Stadt hofft, dass diese Arbeiten bis 18. Dezember beendet sind. Dann ist Weihnachtspause. Ab der 2. Januar-Woche geht's in der Freiheitstraße plus in der Orthsgasse weiter. Die Gasse wird neu gestaltet: neue Stufen, neue Beleuchtung und Handläufe, Entwässerung.

Ein Teil der Kosten (430.000 Euro) der Innenstadterneuerung wird auf 50 Anlieger umgelegt. Die Stadt geht von einer Kostenbeteiligung von 10.000 Euro pro Anwohner aus. Das Geld kann ab Ende 2017 in Raten über mehrere Jahre gezahlt werden, sagt Stephan Kopp.

Quelle: RP
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