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Mettmann
Pflasterarbeiten beginnen in zwei Wochen

Mettmann: Pflasterarbeiten beginnen in zwei Wochen
Die Stadtwerke Düsseldorf verlegen in der Mühlenstraße neue Trinkwasserleitungen. Die Anschlussarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. FOTO: Achim Blazy
Mettmann. Die Arbeiten in der Mettmanner Innenstadt sind durch Betriebsferien von Baufirmen etwas ins Stocken gekommen. Der Endausbau startet Mitte August am unteren Lavalplatz. Von Christoph Zacharias

Die Umbauarbeiten in der Mettmanner Innenstadt sind ins Stocken gekommen. Der Grund: Zwei Firmen haben ihre Arbeiter in die Betriebsferien geschickt. Ursprünglich wollten die Bauunternehmen dies zu unterschiedlichen Zeiten machen. "Das hätte zu Schwierigkeiten in der Einhaltung des Bauzeitenplans geführt", sagt Dr. Stephan Kopp, zuständiger Abteilungsleiter bei der Stadtverwaltung. In einem Koordinationsgespräch zwischen den Baufirmen, den Versorgungsträgern und der Stadt konnte ein Konsens erzielt werden. Die Firma, die für die Hausanschlüsse zuständig ist, setzt in der nächsten Woche ihre Arbeit fort. Sie verlegt die Anschlüsse etwa ab der Schäfergruppe in Richtung Anfang Freiheitstraße nach unten.

Das Unternehmen, das für die Pflasterarbeiten in der Fußgängerzone zuständig ist, werde laut Kopp nächste Woche die Baustelle einrichten und in der übernächsten Woche mit den Arbeiten beginnen. Start des Endausbaus ist am unteren Lavalplatz. "Wenn die Arbeiter sich bis zur Freiheitstraße vorgearbeitet haben, beginnen die an der Neanderstraße in Richtung Evangelische Kirche." Also der Lückenschluss wird angestrebt. Die jetzige Ferienregelung habe, so Kopp, allerdings keine Auswirkungen auf die Gesamtbauzeit.

Hier der Zeitplan: Die Kanalsanierung der Hausanschlüsse dauert bis Anfang Dezember, die Erneuerungen der Wasserleitung und der Gasleitungen bis Ende 2015, die Straßenbauarbeiten sollen Ende September 2016 abgeschlossen sein. In der Mühlenstraße muss der Kanal in offener Bauweise (Ende Februar bis Ende Juni 2016) erneuert werden. Der restliche Kanal wird im Anschluss an die Straßenbauarbeiten in einem Inliner-Verfahren (geschlossene Bauweise) erneuert. Während des Weihnachtsgeschäftes soll es keine großen Bauarbeiten geben, sagt Kopp. Die CDU-Fraktion hatte jetzt Kritik geäußert. "Die Bürger müssen mehr als bisher über den Fortschritt der Bauarbeiten informiert werden", sagte CDU-Fraktionschefin Ute Stöcker. Sie vermisst die angekündigte Infobude und Banner, auf denen der Endzustand der Fußgängerzone zu sehen ist. Ein Infocontainer, so Kopp, soll nach den Sommerferien aufgestellt werden.

"Menschen, die nach Mettmann kommen, sind geschockt über das derzeitige Aussehen der Fußgängerzone", sagt Dr. Richard Bley, stellvertretender CDU-Stadtverbandsvorsitzender. Keine Bäume mehr, Baumaterialen lagern überall in der Fußgängerzone.

Das Amt für Wirtschaftsförderung und Mettmann-Impulse wollen Menschen auch während der Bauarbeiten in die Innenstadt locken. Dies hatte die Verwaltung im März mitgeteilt. Insgesamt stehen 17 500 Euro (7500 Euro in 2015 und 10 000 Euro in 2016) für Werbe-Aktionen zur Verfügung. "Wir wollen nach den Ferien beginnen", sagt Axel Ellsiepen, Vorsitzender von Mettmann-Impulse. Geplant sind unter anderem Auftritte von Musikbands, Spielangebote für Kinder und Erwachsene, die Projekthunde sind eingeladen. Um die Behinderungen zu minimieren, schlägt die Wirtschaftsförderung vor, während der Winterzeit die Bauarbeiten auszusetzen und dies durch eine längere Arbeitszeit von März bis Oktober zu kompensieren.

Die Straßen-Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum sollen für Einzelhändler und Gastronomen reduziert werden. Und: Das Plakatieren von Bauzäumen und das Aufstellen von Bannern soll unbürokratisch genehmigt werden, hatte das Amt für Wirtschaftsförderung angekündigt.

Quelle: RP
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