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Mettmann
Philharmoniker im Film-Theater

Mettmann. Andris Nelson gilt als so etwas wie das Wunderkind unter den Dirigenten. Dem Maestro bei der Arbeit zuzusehen, in seiner unnachahmlichen körperlichen Verausgabung, ist am Freitag, 29. April, möglich. Allerdings nicht auf der Bühne, sondern per Leinwand.

Zum achten Mal gibt es in Margarete Papenhoffs Weltspiegel-Kino eine Live-Übertragung aus der Berliner Philharmonie. Auf dem Programm stehen diesmal Richard Wagners Vorspiel und Karfreitagszauber aus "Parsifal" sowie die von Anton Bruckner komponierte Symphonie Nr. 3d-Moll in der Fassung von 1889. Vor allem auf die "Parsifal"-Episoden dürfen Musikliebhaber sich freuen. Dass im altehrwürdigen Lichtspielhaus an der Düsseldorfer Straße derlei Klangkunst erlebt werden kann, ist der Investition in neue Technik und Ausstattung zu verdanken. Im Herbst 2014 rollten eine riesige Satellitenschüssel und kilometerlange Kabel an. Im März 2015 wurde die erste Live-Übertragung aus der Berliner Philharmonie genossen. Jede der darauf folgenden Veranstaltungen war ein Erfolg, Kino-Chefin Papenhoff lag mit ihrer Einschätzung richtig: "Wir haben hier viele Kunstliebhaber und ich denke, dass es einfach eine schöne Möglichkeit für diejenigen ist, die keine Unmengen an Geld ausgeben wollen, um ein Konzert in Berlin, New York oder London sehen zu können."

Durch die gezielte Kameraführung, detaillierte Aufnahmen der Orchesterspieler sowie der Umgebung haben Zuhörer das Gefühl, bei diesem Klangerlebnis mittendrin, statt nur dabei zu sein.

Karten fürs Kino-Konzert Freitag, 29. April, 19.30 Uhr, zum Preis von 24,50 Euro gibt es an der Kinokasse im Weltspiegel-Theater.

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