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Stadtansichten Peter Feyen
"Querdenken muss immer erlaubt sein"

Mettmann. Mettmann Der Meisterbürger! Zwei Worte genügen, um die Visionen von Peter Feyen zur Zukunft der Stadt Mettmann auf den Punkt zu bringen. Von Sabine Maguire

Der Vorstandsvorsitzende der Bürgergenossenschaft "Vierviertel" ist Vorreiter für so manche Wegweisung in Sachen "Bürgerschaftliches Engagement" in Mettmann. Ein botanischer Garten in den Overhoffschen Höfen als Hommage an Konrad Heresbach, ein alternativer Jugendtreff oder ein Nachbau des einstigen Königshofes: Es sind große Entwürfe und dicke Bretter, die für die Umsetzung gebohrt werden müssen.

"Der Anstoß dafür muss von den Bürgern selbst kommen", ist sich Peter Feyen sicher. Sein "Meisterbürger" ist jedoch keinesfalls gleichzusetzen mit dem ins Gerede gekommenen "Wutbürger", der beinahe notorisch lamentiert und sich oft unversöhnlich zeigt.

Etwas weniger Obrigkeitshörigkeit wünscht sich Feyen indessen von den Bürgern schon. Denn eines weiß er aus eigener Erfahrung: Verwaltungsabläufe sind oft schwerfällig. Und man braucht einen langen Atem, um sich davon nicht entmutigen zu lassen.

Geht das? Darf ich das? Was sagt die Verwaltung dazu? Diese Fragen dürften nicht immer am Anfang von Ideen stehen, die dann zwangsläufig in der Schublade verschwinden würden. Peter Feyens "Meisterbürger" setzt sich nämlich auch schon mal darüber hinweg und weist die stetigen Bedenkenträger in ihre Schranken.

Die immergleichen Debatten um all das, was womöglich im Rathaus schlecht läuft, helfen aus seiner Sicht ohnehin nicht weiter. Dabei klingt durchaus auch Verständnis für Rat und Verwaltung durch.

Allerdings wünscht sich Peter Feyen von dort in Zukunft auch mehr motivierende Signale, die das bürgerschaftliche Engagement vorantreiben, anstatt es zuweilen inmitten von Verwaltungsvorschriften und einer endlosen Bürokratie auszutrocknen.

Quelle: RP
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