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Mettmann
Sich beim Kochen kennenlernen

Mettmann. Das Programm "Mitleben" soll die Integration von Flüchtlingen fördern.

In Mettmann leben Menschen aus etwa 35 Nationen. Um trotz kultureller Unterschiede mögliche Berührungsängste und Vorurteile zu vermeiden, hat der Paritätische Wohlfahrtsverband des Integrations- und Kulturzentrums Mettmann mit dem Integrationsrat Mettmann das Projekt "Mitleben" entwickelt.

"Mitleben" setzt sich aus den Bereichen interkulturelles Gärtnern, interkulturelles Kochen, Kulturaustausch und audiovisuelle Dokumentation zusammen. Beim gemeinsamen Kochen wird über die kulinarische Vielfalt der Länder und die Besonderheiten von Rezepten, Zutaten und Essgewohnheiten gesprochen. Über Musik aus den unterschiedlichen Nationen, landestypischen Tänzen, verschiedenen Theaterstücken, Gedichten und Literatur aus dem Heimatland soll der Kulturaustausch ermöglicht werden. Anfang August hat ein Film- und Fotografieworkshop mit Flüchtlingen stattgefunden. Unter der Leitung von Theaterregisseur und Theaterpädagoge Dmitry Ivanov haben zwölf Teilnehmer zwischen 15 und 36 Jahren mit Handykameras Fotos gemacht und Kurzfilme erstellt. Am 13. September und am 25. Oktober finden jeweils dienstags um 17 Uhr zwei Kochabende statt, zu denen Flüchtlinge, Spätaussiedler und Einheimische eingeladen sind. Für Donnerstag, 15. September, ist um 14 Uhr ein Nachmittag für Flüchtlingsfamilien auf dem Halfeshof mit Hof-Erkundung, Ponyreiten und Spielen geplant. Außerdem werden regelmäßige Tanzworkshops für Jugendliche und junge Erwachsene sowie wöchentliches Singen gemeinsam mit der Neander-Diakonie angeboten. Im Dezember wird es ein Familienfest vom Integrationsrat geben, bei dem die Ergebnisse der Teilnehmer vorgestellt werden.

(gbc)
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