| 19.29 Uhr

Mettmann
Silvesterparty hätte mehr Gäste verdient gehabt

Mettmann: Silvesterparty hätte mehr Gäste verdient gehabt
FOTO: Janicki Dietrich
Mettmann. Andreas Lawo steckte im Stau. Mitten in der Silvesternacht. Der Schlagerstar, der mit seinem Hit "Katharina" in den Deutschen Charts für Furore sorgte, kam erst gegen 2 Uhr im "Golden K" am Adlerberg an. Von Christian Schroeder

Zum Glück hatten die 250 Gäste der größten Silvesterparty in Mettmann ihr Pulver noch nicht ganz verschossen. So heizte Lawo den Tanzenden in dem großen Disco-Saal noch einmal kräftig ein.

Dabei hatten die Besucher schon einiges hinter sich. Zum Beispiel den Auftritt von Noel Terhorst, den früheren Kandidaten der TV-Show "Deutschland sucht den Superstar". Er sang vor dem Jahreswechsel für die K-Besucher. Und dann kam das große Feuerwerk. Organisator Philipp Demelt hatte die Raketen und Böller hinter dem "K" aufgebaut, so dass das Feuerwerk auch wirklich für die Gäste der Silvesterparty war.

Die Teilnehmer der Silvesterparty im "Golden K" amüsierten sich prächtig - es war das Jahr eins nach den "You&ME"-Partys in der Stadthalle, die stets rund 1000 Besucher anzogen. Im "Golden K" feierten 250 Gäste. FOTO: d. janicki

Es war das Jahr eins nach den "You&ME"-Partys in der Stadthalle. Deren Organisator Marcus Westphal legte zumindest in diesem Jahr eine Pause ein. Zu den Silvesterfeten in der Neandertalhalle waren immer bis zu 1000 Gäste gekommen. "Wir wollen Mettmanns Silvester-Party-Tradition weiterführen", sagt Philipp Demelt, dem ein großes Team - mitsamt seinen Eltern - den Rücken stärkte.

Wie bei den "You&ME"-Partys zahlten die Gäste im "K" 39 Euro Eintritt und konnten dann so viel trinken, wie sie wollten. 200 Tickets waren im Vorverkauf weggegangen. Demelt und Team hatten darauf gehofft, dass an der Abendkasse noch ein gehöriger Stoß wegging. Aber der große Andrang blieb aus. Der große Saal im "Golden K" hätte gut noch mehr Besucher vertragen.

Das Publikum entsprach nicht den üblichen Gästen der Diskothek. "Viele jüngere Leute, die sonst hier sind, sind nicht gekommen", sagt Demelt. Dafür war die Generation 50 plus stark vertreten. Markus Stuhldreier aus Mettmann zum Beispiel war mit einer ganzen Gruppe Freunde gekommen. Alle staffierten sich mit Blinklichtern aus, so dass ihr Stehtisch ein sehr buntes Bild abgab. Bunt war auch der Disc-Jockey gekleidet: Marcel Grimminger, erfahren im Kölner Karneval, hatte einen Anzug mit Sternenmustern an. Er spielte, was heutzutage für einen zünftigen Tanzabend benötigt ist. Gegen 22.30 Uhr füllte sich die Tanzfläche dann auch.

Zum Glück blieb alles friedlich. Die Security-Leute hatten nichts zu tun. Für die Helfer und Freunde hatte Philipp Demelt im Restaurant einen VIP-Bereich mit großem Büfett eingerichtet. "Wir sind alle zufrieden", bilanzierte der Hausherr gestern, nachdem er noch bis 7 Uhr aufgeräumt und sich dann ein paar Stunden aufs Ohr gelegt hatte.

Quelle: RP
 
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