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Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt
So lustig sind die Erkrather Narren wohl gar nicht

Mettmann. Beim Hoppeditz-Erwachen wurde klar - die zwei Erkrather Karnevalsvereine haben eins gemeinsam. Ein dickes Problem!

ERKRATH Wer jetzt mit wem wann über wen oder was geredet hat, spielt jetzt keine Rolle mehr. Fakt ist, in Erkrath feierten am 11.11 zwei Karnevalsvereine getrennt voneinander die Eröffnung der Session. Die letzten Hänger mit Hoppeditz im Kurhaus, die Große Erkrather wenige Meter weiter ohne Hoppeditz in einer Gaststätte. Auslöser des Streits waren offenbar Unstimmigkeiten darüber, wer jetzt den Hoppeditz spielt.

Ganz ehrlich? Das ist doch eigentlich völlig egal! Ich habe mir die Rede gestern im Internet angesehen und angehört. Sagen wir mal so, es war genau das, was ich so erwartet habe. Ein bisschen Lokalpolitik, ein bisschen Weltpolitik, drei Mal Erkrath Helau und natürlich ein herzlicher Gruß an den neuen Bürgermeister Christoph Schultz. Der übrigens im Anschluss eine viel witzigere Rede als der Hoppeditz gehalten hat, aber das nur mal so am Rande. Aber so richtig einzigartig war die Rede des Hoppeditzes absolut nicht. Es gibt also keinen Grund, warum der Hoppeditz nicht mal ausgewechselt werden könnte. Wie wäre es denn, wenn in einem Jahr die Letzten Hänger die Narrenfigur darstellen und im anderen Jahr die Große Erkrather Karnevalsgesellschaft? Dann kann doch jeder mal zeigen, was er drauf hat. Neue Chance im nächsten Jahr.

Vielleicht besinnen sich bis dahin beide Vereine dann mal darauf, was die Aufgabe des Hoppeditzes ist. Er darf spotten, er darf auch mal was Gemeines über die Mächtigen der Stadt Erkrath sagen. Nur eins darf er nicht, die Gäste zu Tode langweilen und zu lange reden. Ich bin sehr gespannt!

Quelle: RP
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