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Mettmann
Solisten und Chor begeistern bei Classic-Gala

Mettmann: Solisten und Chor begeistern bei Classic-Gala
Der Frauenchor Erkrath sang bei der Classic Gala in der Neandertalhalle zusammen mit Sopranistin Sylvia Hamvasi. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Bei der dritten Operngala-Veranstaltung in der Neandertalhalle kamen die Freunde der Opern- und Operettenmusik nicht nur auf ihre Kosten. Sie wurden vielmehr überwältigt von den herausragenden Stimmen der international berühmten Gesangssolisten. Als weibliche Stars konnten die Sopranistinnen Morenike Fadayomi und Sylvia Hamvasi begrüßt werden. Beide singen an der Rheinoper in Düsseldorf. Der Bass-Bariton Thomas Laske, Dozent der Robert Schumann Musikhochschule, sowie der russische Startenor Mikhail Agafonov waren auch in diesem Jahr wieder dabei. Von Gundel Seibel

Das "Nessun Dorma" aus Turandot, gesungen von Mikhail Agafonov, begeisterte das Mettmanner Publikum. Die Stimmkraft ging unter die Haut. Mit der gleichen Oper sorgten die Solistinnen nacheinander für Begeisterung, als sie die Arien der Turandot (Morenike Fadayomi) und der Liu (Sylvia Hamvasi) sangen. Thomas Laske sang eindrucksvoll die Arie des Escamillo aus Carmen. Zusätzlich wurden die Zuhörer von den Solisten mit vielen wunderschönen Arien und Liedern aus Oper, Operette und weiterem beliebten Liedgut verwöhnt.

Mit von der Gala-Partie war in diesem Jahr der Frauenchor Erkrath mit den Solistinnen Xenia von Randow und Anja Du. Die romantische Sommernachtstraum-Musik von Mendelsohn-Bartholdy wurde sicher und "stimmig" vorgetragen. Auch die unterhaltsamen Medleys zum Musical Mary Poppins mit szenischen Darbietungen waren eine hervorragende Leistung des Frauenchors. Zum zweiten Mal war Anne Oberschilp aus Mettmann bei der Gala.

"Ich freue mich für Mettmann, dass ein solches Ereignis hier stattfinden kann", sagt sie, die mit zwei Freundinnen zum Konzert gekommen war. Von Mettmann nach Erkrath zu einer vierten Gala würde sie wohl eher nicht fahren, meinte sie. Die beiden Moderatoren Stephen Harrison und Karl-Heinz Nacke begleiteten Solisten wie Zuhörer charmant und kenntnisreich durch das Programm. Die rhetorischen Bälle der Zuneigung, die sich die beiden Herren zuwarfen, waren nicht nur unterhaltsam, sondern zuweilen auch informativ.

Quelle: RP
 
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