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Mettmann
Sommer mit Buch

Mettmann: Sommer mit Buch
Werben für den Sommerleseclub in den Büchereien (v.l.): Sonja Hohnholt (Erkrath), Silke Liesenkloß (Mettmann), Sabine Köchling (Ratingen) und Monika Twellmann (Wülfrath). FOTO: RPO
Düsseldorf. „Lest Bücher“ – laden die Büchereien Mettmann, Erkrath, Wülfrath und Ratingen Schüler in den Ferien ein. Wer mindestens drei Bücher durchschmökert, kann Deutschnote und Zeugnis aufpeppen. Von Ulla Pantel

Mettmann/Erkrath/Wülfrath Ab sofort können sich Jugendliche von zehn bis 16 Jahren in Mettmann, Erkrath, Wülfrath und Ratingen zum SommerLeseClub anmelden. Die Leseförderung findet im Kreis Mettmann zum 2. Mal statt. Die Stadtbibliothek Mettmann ist erstmals dabei.

Mindestens drei Bücher müssen die Jungen und Mädchen bis zum Ende der Sommerferien lesen. Haben sie ein Buch beendet, melden sie sich bei der Information der Bücherei und geben eine Inhaltsangabe, um zu zeigen, dass sie das Buch auch wirklich „durch“ haben. „Den Klappentext zu lesen reicht nicht“, sagt Michaele Gincel-Reinhardt aus Erkrath. 2007 machte sie nur gute Erfahrungen. „160 Jugendliche machten mit, niemand wollte uns anschummeln.“

Manche haben 20 Bücher gelesen

Im Gegenteil: Die Kinder standen Schlange, um von ihren Büchern zu erzählen. „Es hat ihnen sichtlich Spaß gemacht. Manche haben bis zu 20 Bücher gelesen.“

Um Engpässen vorzubeugen, werden diesmal ehrenamtliche Lesepaten eingesetzt, um Inhalte abzufragen und das Ergebnis ins Logbuch einzutragen.Bei drei Einträgen dürfen die Schüler an der Abschlussparty teilnehmen, und sie erhalten ein Zertifikat, das sie ihren Deutschlehrern vorlegen können. Sie können so die Note für mündliche Mitarbeit verbessern. Außerdem wird die Teilnahme am SLC ins nächste Zeugnis eingetragen.

Die Stadtbüchereien schaffen für den SommerLeseClub zwischen 250 und 400 neue Jugendbücher an. Mancher Band ist dreifach vorhanden. Finanziell unterstützt wird der Club von Fördervereinen und vom Kultursekretariat NRW. „Der Reiz besteht darin, dass wir auch wirklich die aktuellsten, angesagtesten Bücher haben“, erzählt Sabine Köchling aus Ratingen.

In einem Internet-Chatroom können sich die Schüler über die Bücher austauschen. „2007 wurde das in Erkrath rege in Anspruch genommen“, sagt Sonja Hohnholt.

Inhaltlich ist für jeden etwas dabei. Silke Liesenkloß von der Stadtbibliothek Mettmann: „Es gibt die Reihe Freche Mädchen, Fantasy- und Detektivbücher, Krimis, Abenteuerromane und Zeitreisen.“ Es gibt dicke und dünne Bücher, anspruchsvolle und extra groß gedruckte. Ziel ist, die Freude am Lesen zu stimulieren, Sprach- und Lesekompetenz zu verbessern und Nachwuchs für die Benutzung der Bibliotheken zu gewinnen.

Für 3. und 4. Klassen gibt es den „Juniorclub“. Die Kinder lesen nur ein Buch und erhalten ebenfalls ein Zertifikat, ein Geschenk und eine Eintragung ins Zeugnis.

Quelle: RP
 
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