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Mettmann
Spanische Klänge in der Fußgängerzone

Mettmann: Spanische Klänge in der Fußgängerzone
Rafael de Alcala spielt im Sommer auch auf Kreuzfahrten. FOTO: Dj
Mettmann. "Thank God it's Friday" dachte sich wohl auch das Team von ME Impulse und lud zum "After Work Event" in die Fußgängerzone ein. Als ob Feierabend und Wochenende nicht genug wären, spielte auch noch das Wetter mit und beglückte die sich Ausruhenden mit 25 Grad und strahlendem Sonnenschein.

Für die Unterhaltung war Daniel de Alcala zuständig. Spanische und lateinamerikanische Musik passt eben am besten zum sommerlichen Feierabend.

"Ich habe heute die Ehre, mit Rafael de Alcalá, meinem Papa, zu spielen" sagte Daniel und ließ eine kurze Pause für angemessenen Applaus. Rafael de Alcalá ist nämlich eine kleine lebende Legende. Bereits mit 14 Jahren hatte er seine ersten Engagements in Spanien, in Paris teilte er sich eine Bühne mit den Los Reyes, den Vätern der Gipsy Kings, und in Deutschland wurde er von Leslie Mandoki (Dschingis Khan) entdeckt und wurde Sänger der Gipsy Vagabonds. Heute spielt er viele Galas mit seiner "Alcala Gipsy Show" und ist im Sommer Gastkünstler auf dem Kreuzfahrtschiff "Aida".

"Vamonos" rief Daniel und die zwei hauten in die Saiten ihrer Gitarren. Sie spielten viele Klassiker von den Gipsy Kings, wie "Baila me", "Volare" oder "Bamboleo", aber auch Flamenco und Aflamencado sowie Stücke von Santana oder Paco de Lucia. Das Publikum blieb die ersten drei Stücke lang ruhig, dann aber begannen die ersten, mit zu klatschen und mit dem Fuß zu wippen. "Es ist sehr lebendig" sagte Daniel Alcala zufrieden. Die Gäste genossen dazu Weißwein, der vom Café Dal Pastore an die Tische geliefert wurde, oder sie holten sie am Stand von ME Impulse die zur Musik passenden Cocktails. Mojito und Caipirinha wurde von zwei jungen Damen frisch zubereitet.

Peter Petkovic, der den Kontakt vermittelt hatte, ist spezialisiert auf brasilianische Künstler. Seine Veranstaltung "Samba in Mettmann" hat in diesem Jahr 25. Bestehen, und auch seine "Festa Brasilera" wird gut angenommen. Die Alcalas zollten dem Tribut und spielten einige brasilianische Lieder wie "Nossa" von Michel Teló.

(tpp)
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