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Lokalsport
39. Hildener Sportlerehrung

Hilden. Birgit Alkenings stand der Stolz ins Gesicht geschrieben, denn diesmal konnte Hildens Bürgermeisterin sogar 119 Sportler und Trainer aus sieben Vereinen auszeichnen. Von Birgit Sicker

Bereits zum 39. Mal ehrte die Stadt Hilden herausragende Sportler. Für Susanne Wieseler war es irgendwie ein Heimspiel. "Hier fühlte ich mich auch schon zu Hause", sagte die WDR-Moderatorin, die zum fünften Mal durch die Veranstaltung führte. Zugleich betonte sie: "Ich bin bei dieser Ehrung nur die Petersilie." Die Leckerbissen lieferten nämlich die Sportler, die in 2015 erneut zahlreiche Erfolge feierten - nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch bei Europa- und Weltmeisterschaften. "Wir haben ja Regeln - nicht jeder kommt hier zum Zug", betonte Birgit Alkenings. Und die Bürgermeisterin ergänzte in saloppem Ton: "Das ist schon richtig fett." Angesichts der sportlichen Erfolge erklärte sie: "Wir versuchen, unsere Plätze und Anlagen in Schuss zu halten, um gute Rahmenbedingungen zu bieten." Zugleich stellte Alkenings aber auch fest: "Es ist ganz toll, wenn Leute etwas Besonderes erreichen, unser primäres Ziel ist aber der Schul- und Breitensport." Kein Wunder, dass der Nachwuchs der Adolf-Reichwein-Schule auf der Bühne des Heinrich-Strangmeier-Saals im Alten Helmholtz in einer Ehrungspause seine Tanzkünste vorführen durfte. Und auch die Bambini der Hilden Flames entsprechen dieser Zielgruppe. "Wir sind die Nummer eins", stand auf ihren T-Shirts. Immerhin holte die jüngste Inlinehockey-Mannschaft der Hildener AT den inoffiziellen Westdeutschen Meistertitel.

Auf einer ganz anderen Ebene schreitet Nadine Apetz zur Tat. Die Kämpferin des Boxclub Hilden ergatterte bei der Deutschen Meisterschaft zum zweiten Mal in Folge die Silbermedaille. "Leider", wie sie anmerkte. Und führte aus: "Ich habe es in der schweren Gewichtsklasse probiert, weil sie olympisch ist. Jetzt werde ich aber wieder in meine angestammte Gewichtsklasse zurückkehren, damit es in diesem Jahr mit Gold klappt." Das Verletzungsrisiko beim Boxen nannte sie übrigens "kleiner als beim Fußball". So gebe es vielleicht mal ein blaues Auge oder Nasenbluten, "schlimmere Sachen sind aber selten".

Die Softballerinnen der Hilden Wains, die in die Verbandsliga aufstiegen, sagen von ihrem Sport dagegen: "Wirklich soft ist der nicht - der Ball wird hart geschlagen." Wichtig für den Mannschaftssport sei, dass jeder seine Fähigkeiten mit einbringen kann.

Quelle: RP
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