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Basketball
Absteiger TuS 96 unterliegt dem Vizemeister

Mettmann. Die Hildener Basketballer überzeugen nur in der ersten Halbzeit der Oberliga-Begegnung. Von Birgit Sicker

TuS Hilden - TG Düsseldorf 75:87 (38:37). Den Verlauf des ersten Oberliga-Heimspiels hatten sich die TuS-Basketballer anders vorgestellt. Mit einem Sieg über den letztjährigen Vizemeister wollte der Regionalliga-Absteiger ein Zeichen setzen. Doch das Unterfangen misslang, obwohl das Team von Cem Karal einen guten Start erwischte und mit 5:0 in Führung ging. Über 11:5 (4.) und 22:11 (8.) gewannen die Hildener das erste Viertel mit 24:16. Allein acht Punkte erzielte in dieser Phase Mattheus Kondraciewicz.

Der zweite Abschnitt begann ausgeglichener. Die Hildener führten mit 29:20 (13.) und hatten auch beim 32:28 (16.) noch die Nase vorne. Danach aber agierten die Düsseldorfer stark in der Offensive und gingen mit 37:36 erstmals in Front. Kurz vor der Pause konterte der TuS zum 38:37.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischten die Gäste einen fabelhaften Start. Nach einem 9:2-Lauf lagen sie mit 46:40 (23.) vorne und behaupteten vier Minuten später einen 53:49-Vorsprung. Spannung kam in den letzten beiden Minuten des dritten Viertels auf, als beide Mannschaften plötzlich aus der Distanz den Ball im Korb versenkten. Ahmed Kaichouhi und Alexander Blankenstein (2) markierten für den TuS drei Dreier, die TG hielt mit zwei Treffern jenseits der 6,75-Meter-Linie dagegen.

Letztlich gingen die Düsseldorfer mit einer 63:59-Führung in das Schlussviertel und legten hier gleich fünf Punkte zum 68:59 nach. Per Dreier verkürzte Kaichouhi auf 62:68 (32.), doch das war nur ein Strohfeuer, weil sich die Gäste durch acht Punkte in Folge erneut deutlich absetzten. Kurz vor dem Ende sahen sich die Hildener mit 75:84 im Hintertreffen, vergaben dann ihren letzten Wurf. Auf der anderen Seite trafen die Düsseldorfer ein weiteres Mal von der Drei-Punkte-Linie und bauten ihren Vorsprung auf zwölf Zähler aus. "Das ist schlecht für den direkten Vergleich", blickte Cem Karal gleich auf das Rückspiel. Bis dahin hat der TuS-Coach aber noch viel Arbeit vor sich, denn die Neuzugänge sind noch nicht wirklich integriert, daher reichte es diesmal nur für 25 gute Minuten.

TuS Hilden: Kaichouhi (21), Blankenstein (19), Kondraciewicz (19), Aeraki (10), Schlüter (4), Perry (2), Varol, Frimpong, Sadeghi, Karci, Wardaastiani.

Quelle: RP
 
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