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Lokalsport
American Football: Die Panther hängen im Tabellenkeller fest

Düsseldorf. Für die Erstliga-Footballer der Düsseldorfer Panther zeichnet sich immer mehr ein unerfreuliches Saisonende ab, in dem sie in Relegationsspielen um den Klassenerhalt in der German Football League (GFL) kämpfen müssen. Dabei sind es nicht nur die vier bisher Begegnungen ohne Punkte, die den Fans und Verantwortlichen rund um das Team von Cheftrainer Marc Ellgering einige Sorgen bereiten. Dass es durch die Bank Partien gegen direkte Konkurrenten waren, wiegt ebenfalls schwer. Von Manfred Johann

Zwei Niederlagen gegen die Hamburg Huskies (20:31, 40:50) und je eine gegen die Berlin Adler (39:42) sowie gegen die Hildesheim Invaders (20:51) werden kaum noch wettzumachen sein. Die Hamburger und Berliner haben bereits vier Punkte auf der Habenseite. Und ob es den Panthern gelingt, den 31-Punkte-Rückstand gegen den Neuling Hildesheim aus dem Hinrunden-Duell aufzuholen und so den direkten Vergleich mit Hildesheim für sich zu entscheiden, steht in den Sternen.

Also muss der sechsmalige Deutsche Meister aus der Landeshauptstadt von NRW versuchen, gegen andere Mannschaften Zähler zu holen. Die erste Möglichkeit dazu bietet sich morgen um 15 Uhr bei den Dresden Monarchs. Es ist ein schwieriges Unterfangen, weil die Sachsen auch in dieser Spielzeit zu den Favoriten auf den Meistertitel in der GFL zählen und als klarer Favorit in die vier Spiel-Abschnitte gegen Düsseldorf gehen. Das weiß natürlich auch Panther-Trainer Ellgering, der vor der weiten Auswärtsfahrt trotzdem optimistische und selbstbewusste Töne anschlägt: "Klar ist Dresden Favorit. Dennoch fahren wir hin, um zu gewinnen. Wer sagt denn, dass nicht alles zusammenkommt für uns, um das Spiel zu gewinnen?"

Um in Dresden bei den Königlichen eine reelle Chance auf einen Erfolg zu haben, müsste vor allen Dingen eine effektivere Leistung in der Abwehr auf den Platz kommen. Über 40 Punkte kassierte die Defensive der Panther bisher im Schnitt pro Begegnung - zu viel, um bei guten 30 Punkten des Angriffs im Durchschnitt für einen Sieg in Frage zu kommen. Nimmt man dann noch hinzu, dass die Monarchs mit 281 Punkten in sechs Partien aktuell die aktuell offensivstärkste Mannschaft der Liga sind, dürfte endgültig klar sein, dass die Düsseldorfer in Dresden vermutlich vor einer extrem hohen Hürde stehen.

Das besondere Augenmerk der Panther-Defense muss Runningback Joseph Bergeron gelten, der jetzt beim 77:49 gegen Hildesheim sieben Touchdowns erreichte. Dieses hohe Ergebnis gegen den Aufsteiger zeigt allerdings gleichzeitig eine mögliche Schwachstelle der Dresdener auf. Die Abwehr ließ zu viele Gegenpunkte zu. Über 28 sind es bislang pro Partie - und damit auch für Cheftrainer John Leitjen zu viele: "Über die Leistung unserer Abwehr bin ich nicht immer glücklich." Die Panther hoffen, diese Schwäche auszunutzen zu können.

Die Tabelle der German Football League: 1. Berlin Rebels 9:1 Punkte/188:116 Touchdown-Punkte, 2. New Yorker Lions Braunschweig 8:0/185:42, 3. Dresden Monarchs 7:5/281:172, 4. Kiel Baltic Hurricanes 4:4/120:126, 5. Berlin Adler 4:6/126:227, 6. Hamburg Huskies 4:8/143:246, 7. Hildesheim Invaders 2:6/120:179, 8. Düsseldorf Panther 0:8/119:174.

Quelle: RP
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