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Tischtennis
Aufsteiger ME-Sport will wieder höher hinaus

Mettmann. Die Mettmanner Erstvertretung möchte mittelfristig in die Tischtennis-Oberliga zurückkehren. Von Klaus Müller

Die Tischtennis-Abteilung war in der vergangenen Saison die erfolgreichste Sparte bei Mettmann-Sport. Und das soll etwas heißen, denn der Großverein hat rund 4500 Mitglieder mit vielen unterschiedlichen Abteilungen. Gleich vier Senioren-Teams und eine Jugendmannschaft stiegen in die nächsthöhere Spielklasse auf. Dabei ragten die Aufstiege der ersten Herrenmannschaft in die Verbandsliga und des zweiten Herrenteams in die Landesliga besonders heraus.

"So ein erfolgreiches Spieljahr hatten wir schon lange nicht mehr. Tischtennis ist eines der Aushängeschilder bei ME-Sport und in der Kreisstadt wieder eine gefragte Sportart", erklärt Alex Kreik. Der Abteilungsleiter ist nicht nur Funktionär, sondern spielt im jetzigen Verbandsliga-Team an Position zwei. Den Erfolg im Tischtennis führt er auf die gute Jugendarbeit und das gezielte Training aller Mannschaften zurück. Wichtig ist ihm, dass auch die Zweite den Aufstieg geschafft hat. "So haben wir einen guten Unterbau. Wenn ein Spieler aus dem Verbandsliga-Team ausfällt, kann ohne großen Niveauverlust ein Akteur aus der Landesliga-Mannschaft nachrücken."

Das Verbandsliga-Team musste nach dem Aufstieg leicht verändert werden. "Unser langjähriger Spitzenspieler Gerhard Salge zog aus beruflichen Gründen in die Schweiz. Das ist für uns sportlich und menschlich ein großer Verlust", sagt Kreik. "Wir haben mit Eduard Rups einen talentierten 19Jährigen aus Langenfeld verpflichtet, der in dieser Saison die Spitzenposition als Nummer eins einnimmt. Für das untere Paarkreuz wurde mit Raphael Krämer, der in Mettmann wohnt, aber zuletzt in Borken spielte, ein weiterer Neuzugang geholt." Zum Team gehören zudem Stephan König (Nr. 3), Micki Milicevic (Nr. 4) und Patrick Fontana (Nr. 5).

"Wir haben eine Mannschaft mit viel spielerischer Qualität, die in der Verbandsliga oben mitmischen will", formuliert der Abteilungschef das Saisonziel. Immerhin gelang der Aufstieg mit acht Punkten Vorsprung. Er erinnert daran, dass den Mettmannern die Verbandsliga gut bekannt ist. "Wir sind vor einem Jahr erst nach einer knappen Niederlage am letzten Spieltag abgestiegen." Auch in der nächsthöheren Spielklasse, kennt sich MESport aus. Einige Jahre war der Klub in der Oberliga vertreten.

"Das Ziel ist primär, uns in der Verbandsliga wieder zu etablieren. Sollte es gelingen, mittelfristig den Aufstieg in die Oberliga zu schaffen, nehmen wir das gern mit. Aktuell ist das aber kein Thema - vor allem, weil in der Oberliga ein paar Scheinchen mehr für die Spieler fließen." Kreik macht deutlich, dass die Abteilung finanziell keine Probleme hat. "Wir bekommen einen ausreichenden Etat vom Hauptverein zugewiesen. Zudem haben wir einige kleinere Sponsoren." Er betont das gute Verhältnis zum Hauptvorstand und insbesondere zur engagierten Geschäftsführerin Sandra Pietschmann. "Wenn wir ein Anliegen haben, hat der Hauptvorstand immer ein offenes Ohr für uns." Er verweist darauf, dass es sicherlich nicht schade, dass der stellvertretende Abteilungsleiter Tischtennis, Andreas Röhrig, zugleich Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes sei.

Zum Saisonauftakt gab es für den Verbandsliga-Aufsteiger zwar eine 5:9-Niederlage gegen die SG Heisingen, das nahm Kreik aber gelassen. "Die Heisinger zählen zum Favoritenkreis auf den Aufstieg. Zudem fehlte uns mit Miki Milicevic ein wichtiger Spieler, der immer für ein, zwei Punkte gut ist."

Quelle: RP
 
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